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29.10.2006 von joma.
Der Tag fing gut an, denn es war trocken und noch immer recht warm. Der Zug nach Düren war pünktlich, was ja auch keine Selbstverständlichkeit ist. Und auch die Kollegin war pünktlich am Dürener Bahnhof, wer hätte anderes erwartet. Und, was mir nach der zweiten Fahrt in der Rurtalbahn auch schon üblich erscheint, die Sitze dort waren wieder eiskalt. Sollte ich im Winter noch einmal mit dieser Bahn fahren, bringe ich mir ein Thermo-Sitzkissen mit.
Während der Fahrt mit der Rurtalbahn nieselte es ein wenig, aber schon bei der Ankunft in Abenden hatte sich der leichte Regen schon wieder verzogen. Zuächst ging es ein kruzes Stück auf der der anderen Rurseite den Fluß entlang, nachdem wir den Ort verlassen hatten. Aber schon bald bog von diesem Hauptweg ein kleiner Pfad nach rechts ab, den man leicht übersehen konnte und den wir auch übersehen hatten. Aber ein Blick aufs GPS-Gerät brachte uns schnell wieder zum richtigen Abzweig zurück. Wir bogen auf den steil ansteigenden Pfad und wünschten uns schon bald das nicht vorhandene Geländer an diesem Saumpfad herbei. Einen Blick zur Seite in die Tiefe unterließen wir lieber, sonst wären wir vermutlich schneller wieder im Tal gelandet, als uns lieb war. Es gab da nichts zum festhalten, und der trockene, geröllige Pfad verlangte nach guten Schuhen und vielleicht auch nach einem Wanderstock. Wir waren jedenfalls froh, als wir das zum Glück nicht allzu lange Stück hinter uns lassen konnten. Der Weg wurde ein wenig breiter und wand sich in Serpentinen den Hang hinauf bis zu einigen großen Sandstein-Felsen.
An dieser Stelle bogen wir, verführt von einem ortskundigen Spaziergänger aus der Gegend, leider in die falsche Richtung ab. Dies war aber nicht so schlimm, da wir schon nahe an Nideggen, etwas unterhalb des Ortes, waren. Richtig abgebogen war an eben dieser Stelle eine andere Wandergruppe, die wir schon in der Rurtalbahn gesehen hatten, und die uns noch einige Male begegnete. Meistens machten sie bei den Begegnungen gerade wieder eine Rast, überholten uns aber immer wieder, weil wir einige Male falsch abgebogen waren.
In Nideggen angekommen, besichtigten wir natürlich erst einmal die Burg. Viele Jahre war ich nicht mehr in Nideggen gewesen und hatte die Burg auch völlig anders in Erinnerung gehabt. So sehr viel gab es dort auch nicht zu sehen, nur der Blick ins Rurtal ist ziemlich eindrucksvoll. Der Ort hielt, speziell für mich, jedoch noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten bereit: Zwei Kaugummi-Automaten! Ich bin nämlich ständig auf der Suche nach den letzten noch lebenden Kaugummi-Automaten. Viele gibt es nicht mehr, es ist eine aussterbende Rasse. Jedoch auf dem Lande findet man noch einige Exemplare.
Der Ort Nideggen ist ein sehr malerisches Örtchen mit vielen Fachwerkhäusern, kleinen Geschäften und Restaurants und Cafés. Allzu lange hielten wir uns dort allerdings nicht auf, sondern setzten unsere Wanderun fort. Es ging dann zunächst durch den sogenannten Felsenrundgang, den im Wald verstreuten großen Felsen von Nideggen. Diesen Teil der Strecke fand ich besonders schön, zwischdurch gab es auch immer einmal einen tollen Blick ins offene Rurtal. Wir bewegten uns eine längere Strecke an den Felsen vorbei oder auch mittendurch. So ging es stetig bergab, bis wir wieder auf Höhe der Rur bei Zerkall ankamen. Immer in der Nähe der Rur und der Rurtalbahn, ging es nun meist durch offenes Gelände wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt Abenden.
Ich empfand es als besser, die Wanderung im Tal zu geginnen und den Aufstieg nach Nideggen zu Beginn der Wanderung zu haben. So ist man noch ausgeruht, wenn der anstrengenste Teil der Strecke gleich zu Beginn erledigt wird. Der Autor hingegen beginnt die Wanderung oben in Nideggen. Jeder möge für sich entscheiden, was ihm mehr liegt.
In jedem Fall eine empfehlenswerte Wanderung, die einen die Existenz von “echten” Bergen vergessen läßt.
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27.10.2006 von joma.
Morgen möchte ich noch einmal “in die Laubfärbung”, wie meine Großeltern das zu nennen pflegten. Hoffentlich kann ich noch einmal einen schönen Herbsttag nutzen, zumindest sieht mein Plan für den morgigen Samstag so aus. Nachdem die letzte größere Wanderung vor zwei Wochen zum Kloster Mariawald so interessant und abwechslungsreich war, habe ich mir eine weitere Tour in diese Gegend vorgenommen. Und wieder ist meine Kollegin mit dabei, die auch bei der Mariawalder Tour mit dabei war.
Es ist diesmal die Wanderung Nr. 5 aus dem Kompass-Wanderführer “Hohes Venn - Eifel”. Der Titel der Wanderung: “Nideggen - Zerkall - Rurtal bis Abenden”. Eine Strecke von ca. 13 Kilometern, und wie schon bei der letzten Tour, mit einigen Höhenunterschieden.
Heute habe ich die Tour für’s GPS-Gerät ppräpariert. Es ist immer recht knifflig, die kleinformatige Wanderskizze aus dem Wanderführer ohne Fehler auf die digitale Wanderkarte zu übertragen. Aber wie immer, es hat geklappt, alles scheint zu stimmen. Wenn es mich auch wieder einige Zeit gekostet hat, aber das kenne ich ja schon. Und jetzt kann es eigentlich schon fast losgehen, wenn da nicht noch die Nacht dazwischen läge. Bevor ich morgen früh aufbreche, ist auch sicher noch genug vorzubereiten, all das, was ich heute Abend nicht mehr geschafft bekommen habe.
Und morgen früh um 8:50 Uhr geht es los. Mit dem Bus bis Rothe Erde, dann dort um 9:14 Uhr in den Zug bis Düren, wo ich meine Kllegin treffe, und um 10:20 Uhr mit der Rurtalbahn bis zum Bahnhof Abenden. Das scheint mir der günstigste Startpunkt zu sein, ich könnte allerdings auch noch ein oder zwei Bahnhöfe vorher aussteigen. Alle drei Bahnhöfe liegen nahe an der Wanderroute. Und dann erstmal steil bergauf bis Nideggen. Autofahrer starten direkt oben in Nideggen, natürlich ohne Auto. - Ich bin jedenfalls gespannt unf freue mich schon. Und jetzt ab ins Bett…
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25.10.2006 von joma.
Im Weichbild der Stadt Aachen
Abtei Kornelimünster |
Was auch immer ein “Weichbild” sein mag, ich habe keine Ahnung. Jedenfalls habe ich einen neuen Wandertipp aus den Aachener Lokalzeitungen für GPS aufbereitet. Der Wandervorschlag stammt vom 19.10.06 - Es ist eine etwa 17 Kilometer lange Runde in Randbezirken von Aachen. Ich bin die Wanderung selber zwar in der vorliegenden Form nicht gegangen, bin aber sämtliche der beschrittenen Wege bei anderen Exkursionen schon gelaufen. Eine abwechslungsreiche Route, nach der man in der folgenden Nacht sicher gut schlafen kann. |
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25.10.2006 von joma.
Neben den von mir unterstüzten Dateiformaten für GPS-Daten gibt es natürlich noch eine Unzahl weiterer Formate, die von Geräten und Programmen unterschiedlicher Hersteller unterstützt werden. So biete ich z.B. keinerlei Dateien für die weit verbreiteten Magellan-Geräte.
Vielleicht schafft da ein Konvertierungsprogramm für GPS-Dateien Abhilfe, welches ich jedoch nicht getestet habe. Jeder möge sich selber sein Bild machen. Das Programm wird direkt im INternet-Browser gestartet, eine Installation erfolgt nicht.
Hier der Link:
http://www.gpsvisualizer.com/gpsbabel/?lang=de
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23.10.2006 von joma.
Brand - Varnenum - Kornelimünster
Dieser Beitrag hat nicht unbedingt mit der Wanderung selber zu tun,, aber ein Teil der Strecke, namlich der durch die “Klause”, ist Gegenstand eines interaktiven Foto-Projektes, das ich vor einigen Jahren einmal in der Klause gemacht habe. Es ist vielleicht ein wenig skurri und düster, das Ganze wurde durch einen Film inspiriert, den ich einmal im Kino gesehen habe, das “Blair Witch Project”. Es dauert schon eine Weile, bis mal alles gesehen hat, was ich dort an Fotos verstekct habe, die meist undeutlich und verwischt sind, wa aber auch meine Absicht war. Man muß mit dem Mauszeiger immer über den Bildschirm fahren, um die die zu aktivierenden Stellen innerhalb der Fotos zu finden, die einen weiter bringen. - Und wie findet man nun das “B.W. Project” überhaupt? Das Foto, welches auf der Seite der Wanderung “Eig-02″ ist, einfach anklicken. Und schon verliert man sich in den Tiefen der Klause und findet nicht mehr heraus.
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21.10.2006 von joma.
Heimbach - Abtei Mariawald - Schwammenauel
| Es ist vollbracht! Bei blendendem Herbstwetter sind wir am 15.10. nach einer schönen Fahrt mit der Rurtalbahn losgezogen. Gute Wanderschuhe sollte man schon haben und die Tourenbeschreibung im Wanderführer lesen. Es wird sich auszahlen, wenn man nicht nur gewappnet mit GPS-Daten aufbricht. Es war jedenfalls eine ganz tolle Strecke mit vielen sehenswerten Ausblicken. Ein schöner Herbsttag nach trockenen Tagen bietet sich für diese Wanderung an, da die hügeligen Waldflächen mit den im Tal gelegenen Staubecken in der Laubfärbung ein tolles Bild abgeben. Eine abwechslungsreiche, äußerst empfehlenswerte Strecke |
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20.10.2006 von joma.
Herzlich willkommen!
In dieser Rubrik “Aachener Zeitungen” geht es um die Wandertipps, die in unregelmäßigen Abständen in den Aachener Tageszeitungen veröffentlicht werden. Schön wäre es, wenn Wanderer, die eine der Strecken unter Zuhilfenahme ihres GPS-Gerätes oder auch ohne dieses Hilfsmittel gelaufen sind, ihre Erfahrungen in dieser Rubrik niederschreiben. War die Strecke empfehlenswert? Ging man zuviel auf Asphalt? Stimmten die Daten der GPS-Tracks? Gab es interessante Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke? Alles, was mich oder andere Wanderer interessieren könnte, ist es wert, hier kurz erwähnt zu werden.
JOMA
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20.10.2006 von joma.
Herzlich willkommen!
In dieser Kategorie “Hohes Venn - Eifel” möchte ich alle Arten von Informationen aufnehmen, die sich mit den von mir für GPS aufbereiteten Wanderungen beschäftigen.
Alle Erfahrungen von Wanderern, die eine der Touren nachgegangen sind, interessieren mich. Stimmten die Track-Informationen für den GPS-Empfänger waren es schöne Strecken, gibt es nützliche Zusatz-Informationen, die man beisteuern möchte. Ich möchte mich schon jetzt für jeden Beitrag bedanken, den Ihr beizusteuern habt.
JOMA
Geschrieben in Hohes Venn - Eifel | 1 Kommentar »
20.10.2006 von joma.
Herzlich willkommen!
In dieser Kategorie “Im Dreiländereck” möchte ich alle Arten von Informationen aufnehmen, die sich mit den von mir für GPS aufbereiteten Wanderungen beschäftigen.
Alle Erfahrungen von Wanderern, die eine der Touren nachgegangen sind, interessieren mich. Stimmten die Track-Informationen für den GPS-Empfänger waren es schöne Strecken, gibt es nützliche Zusatz-Informationen, die man beisteuern möchte. Ich möchte mich schon jetzt für jeden Beitrag bedanken, den Ihr beizusteuern habt.
JOMA
Geschrieben in Im Dreiländereck | 2 Kommentare »
20.10.2006 von joma.
Herzlich willkommen!
In dieser Kategorie “JOMAs Wege” möchte ich alle Arten von Informationen aufnehmen, die sich mit den von mir erdachten und für gPS aufbereiteten Wanderungen beschäftigen. Dies können zusätzliche Beschreibungen zu Touren sein, Fotos, die während einer Wanderung gemacht wurden oder Anmerkungen darüber, ob die Beschreibungen mit der Realität im Gelände übereinstimmen.Ich bekäme hier auch gerne ein Feedback von Anderen, die einen meiner Wandervorschläge aufgegriffen haben und eine der Strecken nachgewandert sind. Ohne ein Feedback ist die Rubrik “Wandern mit GPS” sonst “für die Katz’”
JOMA
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