Kermeter - Urfttalsperre - Obersee - Rurtalsperre Schwammenauel
Zu dieser Wanderung hatten wir uns das denkbar schlechteste Wetter ausgesucht, einen Tag später hätte uns die Wintersonne verwöhnt. So wurde es ein Tag im Nieselregen, aber die gute Luft nach stickigen Weihnachtstagen im Haus tat dann doch sehr gut.
Es dauerte eine Weile, bis wir den richtigen Parkplatz auf der Landstraße zwischen Gemünd und Schwammenauel gefunden hatten. Der GPS-Empfänger war noch nicht aktiv und das Kartenmaterial brachte uns auch nicht weiter. Aber das war eigene Schuld, und nach zwei Wendemanövern waren wir dann doch am richtigen Parkplatz. Ob man, von Aachen kommend, aus Richtung Gemünd oder aus Richtung Schwammenauel kommt, ist streckenmäßig kein großer Unterschied.
Vom Parkplatz aus führen zwei Wege nach links talwärts, beide führen zum Ziel, aber derganz am Ende des Parkplatzes ist der richtige und die Strecke ist dadurch etwas kürzer. Wir haben jedoch schon dierste Abzweigung genommen. Wenn es etwas feucht ist, muß man wegen Rutschgefahr ein wenig aufpassen, es geht recht steil bergab. Ich hatte mir extra vom Wegesrand einen dicken Stock mitgenommen, um mich eventuell abstützen zu können. Der war aber nur schwer, feucht und eiskalt in der Hand, so dass ich ihn unbenutzt nach der Hälfte der Tour weggeschmissen habe.
Zur Strecke gibt es ansonsten nicht viel zu sagen, sie ist landschaftlich natürlich durch die Stauseen sehr reizvoll, was sich uns bei der Wetterlage dieses Tages aber nicht ganz so erschloß. Dazu hätte es noch etwas diesiger sein müssen, dann wäre die Athmosphäre noch etwas interessanter (vor allem für Fotos) gewesen. Von Gefälle und Steigungen aus gesehen fällt die Strecke zunächst auf das Talsperrenneveau ab, und das ist schon ein deutlicher Höhenunterschied. Den muß man natürlich nachher wieder im zweiten Teil der Route bis zum Parkplatz ansteigen. Das geschieht über einen mittellangen Streckenabschnitt, der eigentlichohne zu große Anstrengung zu bewältigen ist.
Eine Route, die man im Winter auch gut gehen kann. Vor allem waren an dem Tag, als wir unterwegs waren, kaum Leute zu sehen