Archive for Januar, 2007

Ja, durch’s Wurmtal!

Sonntag, Januar 28th, 2007

Da hat gestern dann das Wetter doch ganz gut mitgespielt. Von Schnee- oder Graupelschauern sind wir vollständig verschont geblieben, sogar die Sonne kam zwischenzeitlich durch. Keiner von uns Vieren hat wegen des Wetters einen Rückzieher gemacht, wir waren komplett. Und es hat sich gelohnt. Eine sehr schöne Strecke, wenn wir auch ab der Soers die schönere Variante über die Wiesen gewählt haben und unseren Endpunkt nach Laurensberg verlegt haben. So sparten wir uns die gesamte Asphaltstrecke über den Soerser Weg.
Die Strecke ist gut ausgeschildert, man braucht sich nur an das Wanderzeichen „X“ zu halten. So konnten wir auf den GPS-Empfänger getrost verzichten. Doch nur mit ihm konnten wir noch ein bis zwei kleine Verlaufer einbauen, was die Stimmung natürlich immer hebt. Es waren aber nur kleine Verlaufer, die einem eigentlich auch nur zeigten, dass das GPS doch genau war,  dass ich es nur nicht richtig abgelesen hatte.
Jedenfalls ist es eine empfehlenswerte Strecke, wenn man in der Soers vom Original abweicht.

Ins Wurmtal?

Donnerstag, Januar 25th, 2007

Wir, das sind einige Kollegen und ich, haben uns für den kommenden Samstag die Wanderung von Herzogenrath durchs Wurmtal bis Aachen aus der Broschüre der Deutschen Bahn „Wunderbar wanderbar“ vorgenommen. Bei den Überlegungen hatten wir allerdings noch keinen Gedanken daran verschwendet, dass genau zu diesem Wochenende der Winter Einzug in NRW halten möchte. So lassen wir nun das Wochenende erst einmal auf uns zukommen und entscheiden dann, ob wir es wagen können. Denn zu dem eventuellen Schneegestöber müssen wir ja auch noch die möglichen Sturmschäden durch den Orkan Kyrill bedenken. Sollten da zuviele umgestürzte Bäume die Gehgeschwindigkeit allzu sehr verlangsamen, kommen wir bei der Länge der Strecke mit der veranschlagten Zeit nämlich nicht hin. Wir werden erst um die Mittagszeit losgehen können, und eigenltlich wollen wir ja auch keinen Dauerlauf machen. Wir werden den Samstag einmal auf uns zukommen lassen…… 

WFE Januar 2007

Donnerstag, Januar 25th, 2007

„Von Richterich bis Verlautenheide“  
Wanderung der Wanderfreunde Eilendorf 01/2007. Wie jede Wanderung der wFE eine Streckenwanderung,  bei der man sich das Erreichen vom Start bzw. die Rückkehr vom Zielpunkt überlegen muß, will man die Strecke in der Originalform gehen.  Die Wanderung beginnt in Richterich auf der Roermonder Straße,führt dann vorbei an Schloss Schönau, über einen alten Bahndamm, der  zu einem Fußweg umgewandelt wurde, geht es bis Laurensberg. Danach führt uns der Weg  an Schloss Rahe vorbei in die Soers, die wir an mehreren ehemaligen Mühlen vorbei auf einem schönen Fußweg entlang des Wildbachs und mehreren Teichen vorbei durchqueren.  Aus dem Tal heraus geht es am „Blauen Stein“ am Rande des Paulinenwäldchens ins Wurmtal hinunter. Wir verlassen das Tal aber sofort wieder, erreichen die Ruine von „Kaisersruh“ und bewegen uns in Richtung Haaren, vorbei am Aussichtspunkt Haarener Kreuz. Über eine Fußgängerbrücke, die über die Autobahn führt,  erreichen wir den Zielort unserer Wanderung, Verlautenheide.

Streckenverlauf der Wanderung über Google Earth

Durchs Wurmtal

Montag, Januar 22nd, 2007

WanderbarDurch das Wurmtal nach Aachen
Die Deutsche B’ahn hat zur Zeit  in den Bahnhöfen eine Sammlung von Wanderungen  in NRW als Informationsbroschüre ausliegen, deren Start/Endpunkte jeweils auch an Bahnhöfen liegen. Diese Broschüre ist kostenlos, und eine der Strecken befindet sich im Aachener Raum.  Die Wanderung beginnt in Herzogenrath am Hauptbahnhof, führt dann durch das Wurmtal vorbei an Burg Wilhelmstein bis zur Aachener Soers, durchläuft diese und endet im Zentrum von Aachen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Wanderung, die sowohl durch Wald als auch über Wiesen führt, und fast über die gesamte Strecke begleiten einen Bäche.

Hier nun die Route als .KML-Datei für GoogleEarth, wobei ich bei einem Nachwandern der Strecke vom Original abweichen würde. Am Wegpunkt „Var“ sollte man nicht dem Vorschlag in der Broschüre folgen, die eine lange Strecke Asphalt bedeutet, sondern am Ende des Gebäudes mit dem Flachdach rechts auf den Parkplatz einbiegen und sich links von dem alten Ziegelgebäude halten. Nach einer kurzen Strecke innerhalb eines umzäunten Pfades öffnet sich das Gelände und die Soers liegt vor einem. Am Wildbach entlang geht man nun einen schönen Fußpfad entlang, immer neben dem Wildbach. An Punkt „Var Ende“, einer ehemaligen Mühle (mit langem Schornstein), müssen wir nach links abbiegen, um wieder  auf die ursprüngliche Strecke zu kommen. An sich würde der Fußweg am Bach entlang noch weiter auf der gegenüberliegenden Seite der Straße gehen, jedoch kommt man dann in Laurensberg an. Die Wanderung Nr.14, Laurensberg-Soers, aus dem Buch „Kurzwanderungen im Dreiländereck“ führt einen aber auch durch diesen Teil der Soers.

Die Tour durchs Wurmtal, 16 km lang, ist bald auch in Form von GPS-Daten auf der Homepage zu finden, hier aber erst einmal die GoogleEarth-Datei:
 
Durch das Wurmtal nach Aachen

GPS-Visualizer

Montag, Januar 22nd, 2007

Wer sich, entweder im Vorfeld einer Wanderung oder im Nachhinein, einen optischen Eindruck der Strecke machen möchte, kann  deren Verlauf auf Satellitenaufmahmen der Erde ohne viel Aufwand tun. Zum Einsatz kommt dabei das Programm „Google Earth“, das aus dem Internet kostenlos heruntergeladen werden kann. Das Programm zeigt detaillierte Satellitenaufnahmen der ganzen Welt, ebenso ist es möglich, Details wie Streckenverläufe einer Wanderung oder bestimmte Punkte auf diesen Karten darzustellen.  

Im Internet gibt es ein sehr praktisches, kostenlos nutzbares Werkzeug, welches Dateien, die GPS-Daten enthalten, in eine Form umwandeln, damit diese Daten innerhalb von Googel Earth sichtbar gemacht werden. Das Werkzeug ist sehr einfach in der Handhabung, wenige Klicks, und eine .KML bzw. .KMZ Datei, geeignet für Google Earth, wird automatisch erzeugt. 

Alle Wanderungen, die ich auf meiner Seite als Strecken anbiete, können so umgewandelt werden. Ich finde es sehr eindrucksvoll, Strecken noch einmal „nachwandern“ zu können, die Wanderung wird  einem plastischer vor Augen geführt als auf einer herkömmlichen Landkarte. Experimentiert man ein wenig mit den Möglichkeiten von Google Earth herum, eröffnen sich noch weitere interessante Einflußmöglichkeiten. So ist es auch möglich, eine Wanderstrecke automatisch „abfliegen“ zu lassen, man beobachtet die Strecke sozusagen aus dem Flugzeug und bewegt sich auf dieser vorwärts. 

Die Vorgehensweise für die Strecken auf meiner Seite, wie auch für alle anderen im Internet angebotenen Strecken, ist einfach:

1) Herunterladen der GPS-Daten der gewünschten Wanderstrecke auf die Festplatte, am besten diejenige im .GPX-Format.

2) Starten des Werkzeugs GPS-Visualizer zur Umwandlung:
http://gpsvisualizer.com

3) auf der Webseite die Option: Google Earth KML file wählen. Es öffnet sich ein Formular mit zahlreichen Eingabemöglichkeiten. Man kann die Standardwerte getrost übernehmen, wenn man sich etwas besser mit dem Werkzeug auskennt, kann man das Aussehen der erzeugten Datei in Googel Earth den eigenen Bedürfnissen anpassen.

4) Es muß nun lediglich die eine oder auch mehrere Dateien ausgewählt werden, die in das ensprechende Google Earth Format gebracht werden soll. Dazu finden sich auf der rechten Seite mehrere Dataiauswahlboxen, mindestens eine muß gewählt werden.

5) Die Umwandlung über die Schaltfläche Create KML file auswählen.

Es dauert einen Moment, dann öffnet sich ein neues Fenster, in dem die umgewandelte Datei (eine lange Zahlenkombination mit der Dateierweiterung .KMZ bzw. KML. ) zur Auswahl bereitgestellt wird. Man kann entweder Google Earth durch anklicken der Datei entweder sofort zusammen mit der Strecke öffnen, oder die Strecke durch Rechtsklick auf den Dateinamen und „Speichern unter“ auf die Festplatte bannen.  

Durch die Soers

Sonntag, Januar 21st, 2007

In den nördlichen Bezirken der Stadt Aachen
„In Richterich zum Schloss Schönau, über Tittrdsfeld nach Laurensberg zum Schloss Rahe, dann an den Wildbach, über die Speckheuer Follmühle und Stockheider Mühle zum Soerser Haus, vorn Buschweg über die Wurmbrücke (Wolfsfurth) nach Kaisersruh, dem Ravelsberg entlang um den Kaninsberg, am Haarener Kreuz vorbei über die Autobahnbrücke nach Verlautenheide.“

So lautete die Kurzbeschreibung der heutigen Wanderung mit den WFE (Wanderfreunde Eilendorf). Eigentlich verhieß der Himmel am Morgen nichts Gutes, meine Winterjacke ohne Kapuze noch viel weniger. Der kleine Schirm würde auch kein großer Helfer sein, denn es waren Sturmböen vorhergesagt. Dennoch ließ ich mich nicht entmutigen, denn bislang hatte ich IMMER leidliches Wetter, wenn ich mit den Eilendorfern unterwegs war. Die Wanderung versprach in jedem Fall interessant zu werden, da unser Selfmade-Heimatforscher Herr Kriescher bei der Januar-Wanderung immer viele interessante Details zu Gebäuden, deren jetzigen und früheren Besitzern und der Landschaft zu berichten weiß. Auch die Strecke lohnte, obwohl ich schon die meisten Abschnitte einmal gegangen bin. Einige Passagen waren mir aber neu, so zum Beispiel eine Passage durch die Soers, die ich, obwohl schon öfter gesucht, nie gefunden habe. Endlich weiß ich, wo da der Einstig ist.  So muß ich auch einige Daten zu schon von mir veröffentlichen GPS Routen daraufhin verbessern, was demnächst geschehen wird. Höhepunkte bei dieser Tour warenu.a. Schloss Schönau, die Besichtigung eines Gehöfts in der Soers, wo wir sogar zu einem „Kurzen“ eingeladen wurden, die Strecke durch die Soers und das Wetter. Denn der Schirm brauchte nicht einmal zum Einsatz kommen.

Die Strecke werde ich demnächhst zumindest für Google Earth aufbereiten, so dass jeder den Weg gut nachvollziehen kann.   

 

Eig-06 in GoogleEarth

Donnerstag, Januar 18th, 2007

Eig-06 – „Buschmühle, Atsch und Münsterbusch“
Den Verlauf dieser Wanderung kann man sich jetzt auch im Programm GoogleEarth anschauen, voraussgesetzt, das Programm ist installiert. GoogleEarth verwendet zur Darstellung von Strecken und Punkten entweder .KML oder die komprimierte Form .KMZ Dateien. So eine Datei ist hier für Eig-06 beigefügt, man muß sie auf die eigene Festplatte herunterladen und dort per Doppelklick starten oder aus dem schon geöffneten GoogleEarth heraus. Ein sofoertiges Öffnen der Datei aus dem Internet Browser heraus funktioniert, zumindest bei mir, nicht.

Die Ansicht über GoogleEarth eignet sich vor allem, um eine schon gegangene Strecke nachher am Bildschirm noch einmal visuell nachzuvollziehen. 

Und hier die Strecke:
Buschmühle, Atsch und Münsterbusch“

 

Noch einmal Komp-05

Montag, Januar 15th, 2007

Dies ist die Wanderung Nr.5 aus dem Kompass Wanderführer, „Nideggen – Zerkall – Rurtal bis Abenden„. Heute um 11:30 Uhr rief mich ein Bekannter an, ob ich keine Lust hätte, mit ihnen diese Wanderung zu gehen. Da draußen im Gegensatz zu den letzten Tagen blendendes Wetter war, sagte ich kurzentschlossen zu. Da der Morgen eigentlich für mich noch gar nicht begonnen hatte, mußte ich mich sputen, um bis halb Eins fertig zu werden. Aber es klappte, und zu Dritt plus ein Hund fuhren wir über die Autobahn Richtung Düren nach Abenden. Wieder starteten wir auf meinen Rat hin die Tour im Tal, um den anstrengendsten Teil gleich zu Anfang hinter uns zu bringen.

Über die Strecke selber ist nichts weiter zu sagen, ich habe sie ja schon an früherer Stelle beschrieben. Und wieder war mir auf dem schmalen Pfad am Anfang, der sich in Serpentinen steil den Berg hinauf am Abgrund entlang schlängelte, nicht ganz wohl. Den beiden anderen schien es nichts weiter auszumachen, und glücklicherweise zerrte der anfangs noch an der Leine seiende Hund auch keinen in die Tiefe. Jedenfalls war ich froh, als ich diese Passage hinter mir hatte. Ziemlich schnaufend kamen wir dann oaben an, wir waren ziemlich flott gegangen. Eine Pause gönnten wir uns in Nideggen nicht, auch die Burg wurde nicht besichtigt, sondern wir machten uns gleich wieder an den „Abstieg“. Die Strecke war jedenfalls wieder klasse, bei dem schönen Wetter sowieso, und es waren ziemlich viele Leute unterwegs.

Der Hund, wie auch ein anderer Retriever, den ich kenne, scheint wohl im früheren Leben ein Amphibien-Hund gewesen zu sein, und so mußte er irgendwann in der Rur enden, was ihm aber nicht so gut bekam. Die Rur hatte nämlich eine starke Strömung, gegen die er nicht ankam und sich auch nicht mehr auf das an dieser Stelle etwas steile Ufer retten konnte. Das Gast-Frauchen fand zum Glück am Ufer einen Stock, der dann bis ins Maul von Sammy reichte und in den er willig biß, so dass er so bis ans Ufer rangezogen werden konnte, bis er am Halsband aufs Trockene gezerrt wurde. Dat hat ja nochens jut jejange!

Es dämmerte schon, als wir schließlich in Abenden ankamen und glücklich wieder ins Auto steigen konnten. Zum Abschluß sind wir dann in Brand noch in den „Brander Stier“ eingekehrt und haben dort etwas gegessen. Es war ein schöner Tag!

WFE Wanderplan 2007

Samstag, Januar 13th, 2007

Hier die Wanderungen der Wanderfreunde Eilendorf für das Jahr 2007 im Acrobat Reader-Format.

Die Wanderungen finden einmal monatlich statt, die Strecke ist immer ca. 15 Kilometer weit. Es sind Streckenwanderungen, zu deren Startpunkt man in einem gemieteten Bus gebracht wird, und von deren Endpunkt man natürlich auch wieder abgeholt wird. Treffpunkt ist jeweils am Eilendorfer Markt, Von-Coels-Straße. Abfahrtszeitpunkt 10 Uhr. An den Wanderungen kann jeder ohne Voranmeldung teilnehmen. Die Wanderungen enden jeweils mit der Einkehr in irgendeinem Café.

Der Wanderplan 2007