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18.3.2007 von joma.
“Aus dem Heugnetal über die Bilisee in das Tal der Statte”
Bei dieser Wanderung war ich zur falschen Zeit am richtigen Ort. Die falsche Zeit meint in diesem Fall die Witterungsverhältnisse, unter denen die Wanderung stattfand. Die alte Bauernregel: “Geh mit den Eilendorfern, und Regen wird zu Sonnenschein” wurde diesmal aufs Gründlichste Lügen gestraft. Alles war dabei von Regen über Sturmböen bis Graupelschauer und Schneefall. Und im Gegensatz zu der ganzen Woche zuvor waren auch die Temperaturen nicht frühlingshaft, sondern eher ungemütlich kühl.
Die Wanderung an sich war eine wunderschöne Strecke, nur nicht unbedingt zu dieser Jahreszeit. Es ging durchs Hohe Venn, ausgehend von Baraque Miche. Zunächst führte der Weg über die im Venn üblichen Holzstege, die in einem sehr guten Zustand waren. Allerdings war es darauf durch den Dauerregen etwas rutschig, noch verstärkt durch die starken Windböen, die über die freie Fläche fegten. Wir mußten ziemlich konzentriert auf die eigenen Füße schauen, um nicht vom Steg seitlich in den Morast heruntergetrieben zu werden. Keine unserer Wanderungen ist bislang so still und sprachlos verlaufen wie zu Beginn von dieser Tour. Selbst den Blick ins landschaftlich wunderschöne Venn verbiß man sich lieber. Danach ging es runter ins Bachbett des Heugnebachs, ein weiterer Abschnitt der Wanderung, der im Sommer sicherlich ein einmaliges Erlebnis gewesen wäre. Auch jetzt war der Abschnitt ein einmaliges Erlebnis, allerdings nur, weil man weiterhin bei jedem seiner Schritte äußerste Vorsicht walten lassen mußte. Der Weg am Bachbett entlang führte über felsigen Grund, der recht rutschig war, wir mußten also ständig aufpassen, wo wir hintraten. Es ist ein wild zerklüftetes Bachbett, der Blick auf die Schönheit des Geländes wurde uns durch die Umstände aber arg verleidet. Und mit jedem Meter Weg wurde meine Hose noch ein wenig nasser, bis ich nur noch einen kalten, nassen Lappen um die Beine schlabbern hatte.
Ich werde versuchen, diese oder eine ähnliche Route im Sommer noch einmal zu gehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings, nach stärkeren Regenfällen, ist die Strecke mit Vorsicht zu genießen. Wie jede der Wanderungen der “Eilendorfer Wanderfreunde” handelte es sich um eine Streckenwanderung, ich weiß nicht, ob sich daraus eine Rundwanderung mit landschaftlich ähnlich großem Abwechslungsreichtum vorbereiten läßt. Ansonsten muß man mit zwei PKW, einem beim Start, einem am Zielpunkt, planen.

Geschrieben in W.-freunde Eilendorf, Tagebuch | 6 Kommentare »
13.3.2007 von joma.
Von Moresnet-Chapelle nach Bleiberg und Gemmenich
Die Nr.9 wird nun die erste Wanderung aus dem Wanderführer: “Unterwegs zwischen Aachen und Eupen”. Die Auflistung der darin vorhandenen Wanderungen ist in einem anderen Beitrag zu finden. “Wandersmann” merkte an, dass der Titel der Wanderung interessant wäre, und er hatte Glück. Es war die einzige Wanderung aus dem Buch, die ich bislang gegangen bin. Die Aufbereitung als GPS-Track wird noch eine Weile dauern, aber den Streckenverlauf in Google Earth oder auch Google Maps kann man sich schon vorab anschauen.
Die Wanderung in Google Earth anschauen
Den Wanderführer “Unterwegs zwischen Aachen und Eupen” kann man im Online-Shop der Webseite über Ostbelgien, die auch in einem früheren Beitrag erwähnt wurde, bestellen.

Geschrieben in Sonstige, Allgemein | 3 Kommentare »
11.3.2007 von joma.
Von Orsbach nach Bocholtz
Eigentlich hatte ich nur einige Fotos einer im letzten Jahr gemachten Wanderung auf meiner Website zeigen wollen, die ich auf einer der Wanderungern aus dem Wanderführer “Wandern im Dreiländereck” gemacht hatte, aber gestern ergab sich dann die Gelegenheit, diese Strecke noch einmal zu gehen, Die Strecke von Orsbach ins holländische Bocholtz führt hauptsächlich über feste landwirtschaftliche Wege bzw. ländliche Asphaltstrecken. Und die einzige Passage auf eher unbefestigtem Weg hatte es dann auch wieder so richtig in sich. Der Weg führt teilweise mit relativ starkem Gefälle mitten durch ein Bachbett oder vielmehr, das Bachbett ist der Weg. Rechts und links des schmalen Rinnsasl kann man nur unter Rutschgefahr versuchen, über eine schmale Seitenböschung zu balancieren, was aber über die ganze Strecke kaum gelingen dürfte, da nach nassem Wetter die Böschung recht rutschig ist. Das Wasser steht allerdings maximal 1-2 cm hoch, mit Wanderschuhen kann man ruhig mittendurch. Nach mehreren Regentagen oder im Winter sollte man sich allerdings tunlichst eine andere Wanderstrecke aussuchen. Im Sommer dagegen dürfte es kein Problem darstellen. Und wir waren immerhin nicht die einzigen im Bach, uns kamen bergauf einige (junge) Leute entgegen.
Von diesem Nadelöhr des Weges abgesehen, eine sehr angenehme Strecke, bei der wir die Frühlingssonne richtig genießen konnten. Allerdings hat mir die Route im letzten Jahr insofern besser gefallen, weil die Vegetation schon die ganze Stärke des Frühlings zeigte. Jetzt gab es leider noch keine blühenden Obstbäume und keine gelben Rapsfelder. Der wolkenlose Himmel mit viel Sonnenschein alleine lohnte aber die Wanderung, und danach konnten wir in Orsbach in einem netten Café mit Blick ins Tal auf das Megeland den ersten warmen Tag auf der Terrasse genießen.
Fotos von der Wanderung (aus dem Vorjahr)
Geschrieben in Tagebuch, Im Dreiländereck | 3 Kommentare »
10.3.2007 von joma.
Endlich mal wieder ein Sonnentag! Der mußte wohl zwingend zum Luft- und Sonnetanken genutzt werden. So nahm ich das Angebot meiner Schwägerin gerne an, einen Spaziergang zu machen. Für den Tag hatte ich mir vorher schon eine Strecke zum gehen ausgesucht, und die sind wir dann auch gegangen. Obwohl ich die meistn Strecken in meiner näheren Umgebung schon gegangen bin, gab es da noch einen kleinen schwarzen Fleck auf der Landkarte, von dem ich durch einen meiner Brüder erst erfahren habe. Es gibt da nämlich eine alte Eisenbahnbrücke, die über die Straße zwischen Kornelimünster und Venwegen führt. Sie gehört zu einem stillgelegten Streckenabschnitt, der von Breinig her kommt. Unter dieser Brücke war ich schon häufiger hindurchgegangen, auch auf der Bahnstrecke habe ich schon gestanden. Allerdings hatte ich nicht gewußt, dass es möglich ist, auch über diese recht baufällig aussehende Brücke zu gehen und so direkt bis Breinig durchgehen zu können. Dies wollte ich dann an diesem Tag einmal austesten.
Um auf die Brücke hinauf zu kommen, hatte ich mir den vermeintlich schönsten Weg ausgesucht, nicht den einfachen vom Vennbahnweg aus. Das vermeintlich schöne war dann aber ein leider von einer Pferdeherde zertrampelter, matschiger Landwirtschaftsweg, der offensichtlich nicht mehr für öffentlichen Zugang freigegeben war, denn an zwei Stellen stoppten uns Elektroschocks am Zaun. Allerdings so leichte Schocks, dass sie nur bei direktem Hautkontakt zu spüren waren. Zusätzlich mußten wir noch durch ein Loch im Stacheldrahtzaun hindurch, ehe wir uns wieder auf frei zugänglichem Terrain befanden. Doch dann endlich ging es auf die Brücke, die man wirklich gefahrlos überqueren kann, sie ist auch nicht durch irgendwelche Schilder oder Barrieren für den Fußgängerbetrieb gesperrt. Und von dort oben hatten wir einen interessanten, bisher unbekannten Blick ins Gelände.
Über Breinig und die Tempelruine Varnenum nahe Kornelimünster erreichten wir dann auch wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz auf dem Markt von Kornelimünster. Der obligatorische Besuch in “Zur Krone” durfte natürlich auch nicht fehlen und so fand der Samstag einen schönen Ausklang.
Geschrieben in Tagebuch | 1 Kommentar »
5.3.2007 von joma.
Eine Fülle von Reiseführern, Wanderkarten und sonstigen Büchern findet sich
im Online-Shop
einer Touristik-Seite über Ostbelgien
Geschrieben in Allgemein | 1 Kommentar »
3.3.2007 von joma.
Jetzt habt Ihr einen Wunsch frei…
Wenn sich auch so ziemlich niemand außer mir für die Wanderungen auf meiner Webseite zu interessieren scheint,, hier dennoch das Angebot, sich aus dem unerschöpflichen Vorrat mener Wanderungen aus dem Aachener Raum eine neue auszusuchen, die ich als nächste dann für GPS-Geräte und/oder digitale Wanderkarten aufbereite und auf meine Webseite stellen soll. Teilt mir einfach die Nummer aus dem Vorrat von 20 Wanderungen per eMail mit:
| Nr. | Titel | km |
| 01 | Am Landgraben | 6 |
| 02 | Nach Berlotte | 6 |
| 03 | Rund um Hauset | 7 |
| 04 | Von Hauset zur Hammerbrücke III | 7 |
| 05 | Wandern im Töpferdorf Raeren | 5 |
| (Die Knoppenburg in Raeren-Neudorf) | ||
| 06 | Von Kelmis nach Astenet | 9 |
| 07 | Von Kelmis zum Preuswald | 7 |
| 08 | Rund um Moresnet | 10 |
| 09 | Von Moresnet-Chapelle nach Bleiberg und Gemmenich | 10 |
| 10 | Von Eynatten nach Berlotte | 8 |
| 11 | In Eynatten durch Wald und Feld | 7 |
| 12 | Nach Walhorn und Astenet | 11 |
| 13 | Ein kurzer Weg am Rande von Plombieres (Bleyberg) | 6 |
| 14 | Bei Sippenaeken zum Schloss Beusdael | 13 |
| 15 | Rund um Hombourg | 16 |
| 16 | Rund um Montzen | 7 |
| 17 | Rund um Lontzen | 8 |
| 18 | Rund um Walhorn nahe Rabotrath | 8 |
| 19 | Rund um Kettenis | 8 |
| 20 | Eupen | Rundweg |
Die Wanderungen sind dem Wanderführer “Unterwegs zwischen Aachen und Eupen” entnommen, einem weiteren Werk des genialen Heinz Draeger!Ich bitte um Anfragen….
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