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10.3.2007 von joma.
Endlich mal wieder ein Sonnentag! Der mußte wohl zwingend zum Luft- und Sonnetanken genutzt werden. So nahm ich das Angebot meiner Schwägerin gerne an, einen Spaziergang zu machen. Für den Tag hatte ich mir vorher schon eine Strecke zum gehen ausgesucht, und die sind wir dann auch gegangen. Obwohl ich die meistn Strecken in meiner näheren Umgebung schon gegangen bin, gab es da noch einen kleinen schwarzen Fleck auf der Landkarte, von dem ich durch einen meiner Brüder erst erfahren habe. Es gibt da nämlich eine alte Eisenbahnbrücke, die über die Straße zwischen Kornelimünster und Venwegen führt. Sie gehört zu einem stillgelegten Streckenabschnitt, der von Breinig her kommt. Unter dieser Brücke war ich schon häufiger hindurchgegangen, auch auf der Bahnstrecke habe ich schon gestanden. Allerdings hatte ich nicht gewußt, dass es möglich ist, auch über diese recht baufällig aussehende Brücke zu gehen und so direkt bis Breinig durchgehen zu können. Dies wollte ich dann an diesem Tag einmal austesten.
Um auf die Brücke hinauf zu kommen, hatte ich mir den vermeintlich schönsten Weg ausgesucht, nicht den einfachen vom Vennbahnweg aus. Das vermeintlich schöne war dann aber ein leider von einer Pferdeherde zertrampelter, matschiger Landwirtschaftsweg, der offensichtlich nicht mehr für öffentlichen Zugang freigegeben war, denn an zwei Stellen stoppten uns Elektroschocks am Zaun. Allerdings so leichte Schocks, dass sie nur bei direktem Hautkontakt zu spüren waren. Zusätzlich mußten wir noch durch ein Loch im Stacheldrahtzaun hindurch, ehe wir uns wieder auf frei zugänglichem Terrain befanden. Doch dann endlich ging es auf die Brücke, die man wirklich gefahrlos überqueren kann, sie ist auch nicht durch irgendwelche Schilder oder Barrieren für den Fußgängerbetrieb gesperrt. Und von dort oben hatten wir einen interessanten, bisher unbekannten Blick ins Gelände.
Über Breinig und die Tempelruine Varnenum nahe Kornelimünster erreichten wir dann auch wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz auf dem Markt von Kornelimünster. Der obligatorische Besuch in “Zur Krone” durfte natürlich auch nicht fehlen und so fand der Samstag einen schönen Ausklang.
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