Am Siebengebirge

Und dann mal wieder eine Wanderung  bei  strahlendem Sonnenschein. Nachdem ich mich in Spanien zwei Wochen der Sonne erfolgreich entzogen  hatte,  mußte mal wieder eine Gutwetter-Wanderung her. Entfernungsmäßig hatten wir uns diesmal  weit aus unserem Revier gewagt. Mich zog es  an den Rhein, immer schon einmal hatte ich im  Siebengebirge und dieser Gegend wandern gehen wollen. Leider hatte ich selber keine passende Rouute an der Hand,  aber zufällig war  die letzte Strecke von “Wandersmann” auf http://wander.blog.de eine Strecke, die genau meinen Vorstellungen entsprach.  Glücklicherweise  hatte auch meine Kollegin Nicole  recht kurzfristig trotz der zweistündigen Bahnfahrt zum Startpunkt  der Wanderung in Unkel Lust dazu,  mitzukommen. Wir hatten keinen Wanderführer mit der kompletten Wegbeschreibung,  nur  einen Screenshot einer Karte mit dem Wegverlauf und die Wanderbeschreibung von Wandersmann.  Die Wanderskizze konnte ich allerdings gut  für meinen GPS-Empänger umarbeiten. Das reichte, um diese schöne Wanderung nachgehen zu können. Der  Einstieg zur Wanderung vom Bahnhof Unkel war schnell gefunden, es ging zunächst zwischen schönen Fachwerkhäusern hindurch, dann verließen wir Unkel, der Weg führte steil bergauf und verlangte uns gleich einigen Schweiß ab. Auf der gesamten Strecke begegneten wir so einigen Wanderern,  was wohl daran lag, dass wir uns über eine längere Sttrecke auf dem “Rheinsteig “,  einer der aktuellen In-Wanderwege befanden.

Eine nähere Beschreibung der  Strecke kann ich mir sparen,  dafür konsultiert man lieber hier die Beschreibung von Wandersmann.  Es war in jedem Fall eine sehr empfehlenswerte Wanderung, vom landschaftlichen her genauso wie vom Wetter her.  Der Rückweg der Wanderung führte  direkt am Rhein entlang  bis Unkel, leider über einen asphaltierten Rad-/Fußweg.  Beim Fotografieren  einer  uns unbekannten Burg oberhalb des Rheinufers klärte uns eine  “Das goldene Blatt”-informierte Rollstuhlfahrerin darüber auf, dass diese Burg dem Thomas Gottschalk gehören würde.  Gut, dass ich das jetzt weiß.  Davon abgesehen  war es aber eine sehr schöne Wanderung, und ich denke, dass  das nicht meine letzte Wanderung an Rhein oder Mosel gewesen sein wird.  Aber erstmal wird es bei der nächsten Wanderung ins Wildfreigehege Hellenthal bei Schleiden gehen. 

 

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