Von Stolberg nach zuhaus’

Um den Sonntag und dessen Wetter nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, habe ich mich zu einer weiteren Wanderung aufgerafft. Mit taten zwar die Füsse von der Wanderung des Vortages weh, aber ich dachte, dass sich das schon beim gehen verlieren würde. Es war aber nicht so, und am Abend wußte ich, weshalb. Einlegesohlen in den Wanderschuhen hatten sich etwas nach hinten verschoben, wodurch die Zehen über die etwas harte Vorderkante der Sohlen überstanden. Zunächst einmal bemerkt man das beim gehen nicht, aber wenn man viele Kilometer so hinter sich bringt, geht das doch auf die Zehen. Es hatten sich Ansätze von Blasen gebildet. Aber jetzt zur Wanderung.

 

Diesmal war es eine Wanderung aus dem Stegreif ohne große Vorbereitung. Ich bin mit dem Bus in die Altstadt von Stolberg gefahren und bin von der Stolberger Burg bis zu mir nach hause gegangen. Eine Strecke von ca. 12,5 Kilometern. Die Strecke Brand-Stolberg bin ich schon einige Male gegangen, aber sie fällt jedesmal anders aus. An bestimmten Eckpunkten bin ich mir immer unsicher, wo es weiter geht. Es ist allerdings auch unnötig, GPS deshalb zu bemühen, da alle Wege nach Brand bzw. nach Stolberg führen. Der erste Teil der Strecke von der Burg aus Stolberg hinaus durch den Wald war sehr schön, ich war ihn so bislang nicht gegangen. Ich erreichte dann mein Zwischenziel, einen stillgelegten Steinbruch, ohne Probleme. Dort war ich schon einmal auf einer Wanderung mit den “Wanderfreunden Eilendorf” gewesen, und wegen Fotomotiven wollte ich gerne noch einmal dorthin. Nachdem ich dort ausgiebig fotografiert hatte, die Anzahl an Motiven hielt sich aber in Grenzen, machte ich mich auf den zweiten Teil meiner Strecke.

 

Hinter dem Steinbruch kam zunächst einer der von mir gefürchteten Stellen, an denen ich nicht 100 prozentig weiß, wo ich gerade bin. Diesmal haben sich aber Teilbilder zum Gesamtbild zusammengefügt, wie welche Straße an dieser Position der Wanderung miteinander im Zusammenhang stehen. Nachdem dieses Problem jetzt hoffentlich für die Ewigkeit gelöst war, kam der unangenehmere Teil der Wanderung, da größere Passagen über Asphalt dabei waren. Auch in Krauthausen, wo ich dann normalerweise wieder auf Feldwege komme, war diese Eintrittsstelle wegen Kanalarbeiten gesperrt. Ich mußte nun von Krauthausen bis bei mir zuhause über Teer gehen, was die Fußmüdigkeit am Ende leider zusätzlich verstärkte.Das Plus dieser Wanderung: Burg Stolberg und der erste Teil des Weges bis zum Steinbruch, und dass einiges an Fotos im Verlauf der Wanderung zusammen gekommen sind. Das Minus war, dass die Hälfte der Strecke über Asphalt ging. 

 

 

Antwort schreiben