Am Freitag gab es die sogenannte “Gruppenaktivität”, ein in unregelmäßigen Abständen stattfindendes Ereignis unter Kollegen derselben Arbeitsgruppe. Also eine geplante Freizeitaktivität außerhalb der Arbeitszeit. Es war eine Fahrradtour durch den Aachener Wald von ca. 20 km geplant, mit anschließebder Einkehr in einem Ausflugs-Restaurant. Die Gruppe von über 60 Personen war hinsichtlich der Teilnahme an dieser Tour schon auf knapp über 10 Personen zusammengeschmolzen, zum Essen waren wieder eine Handvoll mehr zugegen.
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Auch ich nahm aus “Sicherheitsgründen” nicht an der Tour teil, wollte die dafür veranschlagten zwei Stunden dennoch für eine Aktivität nutzen und habe mir eine kleine Wandertour in derselben Gegend ausgedacht, in der auch meine Kollegen unterwegs waren. Leider hatte ich mir das zunächst nur für mich selber überlegt und als jemand dann einfiel, dass vielleicht noch einige andere eine Wanderung der schon von ihnen abgesagten Radtour vorziehen würden, war es dann eigentlich schon zu spät. Zumindest haben wir uns dann doch noch zu Dritt auf den Weg gemacht. Es wurde dann noch eine schöne Tour von ca. 10 Kilometern, die von der “Waldschenke” (nach der Rechtschreibreform jetzt so geschrieben) im Aachener Wald bis zum “Dreiländerpunkt” führte und auf anderem Weg wieder zurück zur Waldschänke(!). Nachdem es tagsüber nach übelsten Regenfällen ausgesehen hatte, blieb es über die ganze Zeit trocken, worüber die Radfahrer ebenso froh waren wie auch wir. Am Dreiländerpunkt gonossen wir auf halber Strecke dann auch noch die Aussicht in die Länder Deutschland, Belgien und Holland vom Aussichtsturm, der sich dort befindet. Nach zwei erholsamen Stunden waren wir wieder amAusgangspunkt angelangt und hatten uns genügend Appetit angelaufen.