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17.9.2007 von joma.
Aufgrund der guten Wettervorhersage gegen Ender der letzten Woche hatte ich mir kurzerhand einen Urlaubstag am Freitag genommen. Mit Sonnentagen sind wir ja ansonsten nicht allzu sehr verwöhnt worden in letzter Zeit. Wandern war also wieder angesagt, nur auf ein Wanderziel konnte ich mich mit mir selber nicht einigen. Die Entscheidung fiel dann letztendlich auf eine bekannte Strecke. Es ging von meiner Wohnung aus bis nach Kerkrade in Holland. Beim letzten Stück, sozusagen der Grenzüberschreitung, bin ich immer noch auf der Suche nach einem angenehmen Wegverlauf, und den wollte ich dann diesmal suchen.

Von Aachen-Brand aus ging es dann erstmal über Eilendorf, dem Rivalen-Nachbarort. So etwas hat ja wohl jeder in seinem Umfeld, so einen grundlos ungeliebten Nebenort. Das Wetter war wie erwünscht, klarer Himmel und angenehme Temperatur, gerade das richtige zum gehen. Von Eilendorf ging es dann weiter zum “Haarener Kreuz”, einem eher unbekannten Aussichtspunkt über Aachen. Die Stelle ist nicht unbedingt auf gängingen Spazierwegen angesiedelt. Es handelt sich jedenfalls um ein 7 bis 8 Meter hohes Metallkreuz, und ringsum läuft eine Sitzbank aus Beton. Die Stelle ist immer ganz gut für eine kleine Verschnaufpause geeignet, was ich dann auch gemacht habe. Während ich da saß, war unbemerkt eine Frau um die Ecke gebogen gekommen sowie ein bei meinem Anblick wild bellender Husky, der aber sicher nur spielen wollte… Er beruhigte sich aber schnell und schlekte mir nachher sogar durchs Gesicht. Darauf bilde ich mir aber nichts ein, das hätt’ er sich ruhig sparen können.
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Vom Kreuz aus ging es dann weiter ins Wurmtal, einem beliebten Aachener Naherholungsziel. Kleinere Rundwanderungen in diesem Gebiet sind sehr empfehlenswert, es geht längs durch ein idyllisches Bachtal. Es gibt hier auch einige gute Einkehrmöglichkeiten wie “Teuter Hof”, “Alte Mühle” oder die Burg Wilhelmstein. Auf Burg Wilhelmstein werden auch auf überdachter Bühne kleinere Konzerte aufgeführt, z.B. ist dort Götz Altzmann gerne zu Gast. Nahe an Burg Wilhelmstein waren auch immer noch die Auswirkungen von Kyrill zu sehen, eine vormals dicht bewaldete Stelle war zum Kahlschlag mutiert.


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