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23.10.2007 von joma.
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Wie passend zu meiner Wanderung vom letzten Samstag…
Da ich häufig Radio höre, und da meist den Sender WDR5, hörte ich heute von einer Wanderung, die der Sender am kommenden Sonntag, dem 28.10.2007, veranstaltet. Es geht in den einzigen Nationalpark von NRW in der Eifel, neben einer Wanderung mit Erläuterungen zur Tier- und Pflanzenwelt wird auch die dort befindliche ehemalige "Ordensburg Vogelsang" aus der Zeit des Nationalsozialismus besucht. Das Gebiet, auf der diese liegt, wurde nach dem 2. Weltkrieg von den Belgiern als Truppenübungsplatz genutzt und vor einigen Jahren wieder an Deutschland zurückgegeben.
Hier der Link für an dieser Wanderung Interessierte:
http://www.wdr5.de/sendungen/sonderseiten/888805.phtml
Und hier noch ein Link zur Ordensburg Vogelsang:
http://www.lernort-vogelsang.de/
Ich war mittlerweile schon einige Male dort, habe sowohl an Führungen auf Vogelsang wie auch im Nationalpark teilgenommen und kann es nur empfehlen.
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23.10.2007 von joma.
Dies ist, in unterschiedlichen Variationen, immer wieder eine erholsame Strecke mit schönen Ausblicken. Ein Anruf einer Freundin holte mich aus meiner Samstagmorgendlichen Trägheit und eine Stunde später gings los. Ausgangspunkt war oberhalb von Einruhr, und schon die Anfahrt ließ erkennen, dass es ein toller Tag am See würde. Laubfärbung vom Feinsten und wolkenloser Himmel. Es war noch ein wenig kalt, doch die Sonne, sofern sie uns direkt traf, wärmte noch. Einige Wanderer waren schon unterwegs, jedoch ist Samstag immer weit weniger los als an Sonntagen, an denen man es möglichst unterlassen sollte, die stark heimgesuchten Wege um den See zu benutzen.

Von Einruhr ging es dann zunächst bis Rurberg, immer am See entlang. Dort, am Überlauf vom Obersee, treffen sich gerne Biker für eine kurze Pause, um dann weiter durch die beliebten Serpentinen in der Eifel zu fahren. Leider manchmal auch eine Fahrt ohne Wiederkehr, weil sie ihre fahrerischen Fähigkeiten ab und an überschätzten. Für uns ging es aber gleich weiter entlang des Obersees bis zur Staumauer der Urfttalsperre. Ab Rurberg geht es stetig bergauf, aber auf die Länge der Strecke ist das kaum merklich. Wenn man dann oben auf der Staumauer anlangt, hat man aber dennoch einige Höhenmeter überwunden, und man sieht die Schiffe der “weißen Flotte” weit unter sich anlegen. Das Farbenspiel der Laubbäume und deren Spiegelung im Wasser führten aber sowieso dazu, dass man das gehen gar nicht wahrnahm. Zu dieser Jahreszeit ist es wirklich eine sehr malerische Strecke, bei jeder Biegung zeigt sich einem wieder ein neues Bild.


Die Staumauer war unser Wendepunkt, von dort aus haben wir dieselbe Strecke wieder zurück nach Einruhr genommen. Wir hätten auch eine ganze Seeumrundung machen können, da der Weg auf der Gegenseite des Sees aber hauptsächlich im Schatten lag, haben wir uns für die sonnigere Variante entschieden. Als wir wieder in Einruhr ankamen, war die Sonne gerade untergegangen und die ersten Lichter, die im Ort schon angeganen waren, spiegelten sich im See wider. Die Belichtungsautomatik meiner Kamera hat diesen Eindruck leider nicht wiedergegeben, die Nacht wurde auf dem Foto zum Tage. Schade.

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