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Zum Drachenfels

Das vielleicht letzte schöne Wochenende des Herbstes wollten wir nicht ungenutzt lassen und so entschlossen sich meine Kollegin Nicole und ich, “in die Laubfärbung” zu fahren. Unser Ziel waren Rhein und Drachenfels, wohin uns die Bahn fast unverspätet brachte. Das Wetter sollte phantastisch sein, wovon wir zunächst allerdings wegen starken Nebels noch nichts bemerkten. Der Zug spie uns mit vielen anderen Unternehmungshungrigen in Königswinter aus, wir ließen sie erst einmal ziehen. Ich ließ meinem GPS-Gerät zunächst Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. In fremden Gegenden fremdelt es gerne. Karten hatten wir keine, nur das GPS-Gerät mit einer aus dem Internet heruntergeladenen Route, die mehr als mir lieb war von den tatsächlichen topographischen Gegebenheiten abwich. Da wir aber im schlimmsten Fall nur immer bergab gehen mußten, um früher oder später wieder an den Rhein zu kommen, war das nicht so tragisch.Es ging jedenfalls los bei Nebel, der wenig Anstalten machte, sich zu verziehen. Und es sollte nur bergan gehen, gleich von Anfang an. Da ich aber trainiert durch meine letzte Tour im holländischen Hochland war und Nicole auch die Früchte ihrer Strapazen im Fitneß-Studio ernten wollte, ließen wir uns vor uns selber nichts anmerken und schnauften tapfer Richtung Gipfel. Dass wir durch ein herrliches Stück Natur gingen, konnten wir nur so glauben, sehen taten wir ja noch nichts davon. Und einige Aussichtspunkte Richtung Tal zeigten uns auch nur, wie schön eine undurchdringliche Nebelwand im Tal liegen kann. So näherten wir uns unmerklich dem höchsten Punkt der Wanderung, dem Drachenfels mit seiner Ruine. An einer Stelle querte auch die Drachenfels-Bahn unseren Weg, die für diejenigen, die den Weg zu Fuß scheuen oder ihn nicht gehen können, ihren steilen Weg den Berg hoch macht.

Während wir unseren Weg weitgehend ohne Menschenberührung gemacht hatten, sahen wir erst oben am Gipfel, was wir uns da angetan hatten. Menschen, soweit der Blick schweifte, alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zu Senioren. Erst jetzt fiel uns auf, dass es sich um das letzte Wochenende der Herbstferien handelte, und noch dazu um ein sehr schönes, nachdem sich der Nebel so ganz allmählich lichtete. Jetzt konnte man von dort oben auch endlich den Rhein sehen, den ich schon viel weiter weg vermutet hätte. Wir machten jetzt eine große Pause, meine extra am Vorabend gebratenen Zucchini-Frikadellen sollten ja nicht verkommen.Dann ging es noch ein Stück höher zur Drachenburg-Ruine, wobei wir auch die Höhle des Drachen passierten, der seine Schuldigkeit tat, ein Mikro ergriff und Kindern und jedem, der es hören wollte, irgendwelche Geschichten über seine unermeßlichen Schätze erzählte. Hatte er es denn da noch nötig, den Entertainer zu spielen? Er hatte doch alles! Nachdem wir nun das Bad in der Menge lange genug genossen hatten, wollten wir unsere Tour fortsetzen.

Burg Drachenfels

Das erwies sich aber als nicht so einfach. Die Linie der Route auf meinem GPS-Gerät war schwer genug zu deuten, wir liefen einige Male hin und her, Treppen rauf und runter, hatten am Ende wohl dann den richtigen Weg gefunden. Er sollte nach Rhöndorf führen, dem Wohnort des ersten deutschen Bundeskanzlers Adenauer. Leider war dieser Weg aber versperrt. Ein altes gußeisernes Törchen versperrte den Weg zu diesem Pfad, der wohl zum Rheinsteig gehört. Merkwürdig, denn das Tor sah nicht so aus, als sei es ein Provisorium. Im Nachhinein kann ich mir nur vorstellen, dass dieser Teil der Strecke an Wochenenden, an denen viele Familien mit Kindern erwartet werden, aus Sicherheitsgründen abgesperrt wird. Das ist allerdings nur eine Vermutung. So fanden wir uns damit ab, die Route nicht planmäßig zu Ende bringen zu können. Wir nahmen deshalb einfach einen anderen Weg nach Königswinter abwärts, als wir gekommen waren. An einem Aussichtspunkt des Weges fiel der Blick auf ein merkwürdiges Gebilde, welches eine Mischung zwischen Kirche, Burg und Schloß zu sein schien.

Dies stellte sich später als das Schloß Drachenburg heraus, einem im späten 19. Jahrhundert erbauten Privatschloß eines vermögenden Börsen-Spekulanten aus Bonn. Das Schloß, was zur Zeit noch vollständig restauriert wird, ist teilweise schon zu besichtigen und einen Besuch wert. Ebenso der zugehörige Park und ein Museum des Naturschutzbundes Deutschland, das sich dort in einem separaten Gebäude befindet. Bei der Besichtigung fügten wir den übrigen Steigungen, die wir an diesem Tag schon bewältigt hatten, eine Unmenge von Wendeltreppen- und übrigen Treppenstufen hinzu. Von dort aus war es dann nicht mehr weit ins Tal, und da wir noch bei Kräften waren, sind wir dann am Rhein entlang doch noch zu unserem ursprünglichen Zielort Rhöndorf gegangen.



Es war ein toller Tag, und das Wetter hat nach Anfangsschwierigkeiten prächtig mitgespielt. Auch die Laubfärbung hatten wir genau zum richtigen Zeitpunkt erwischt, es war, wie meist im Herbst, ein einmaliges Farbenspiel.
 

Am längsten Tunnel der Welt

Die Wanderung ist zwar bereits eine Woche her, sollte aber nicht unerwähnt bleiben. Denn sie war die erste Strecke, die ich einem kostenlosen Wanderführer entnommen habe, der hier an verschiedenen Stellen (Touristen-Information) ausliegt. Dieses Büchlein ist unten erwähnt. Die Strecke ging ich zusammen mit einem ehemaligen Klassenkameraden, mit dem ich mittlerweile schon einige Wanderungen bestritten habe. Da er an diesem herrlichen Samstag noch weitere Termine hatte, hatten wir uns eine der kürzeren Strecken ausgesucht, die Strecke “Bleyberg”.

Wir hatten das ganze etwas unterschätzt. Die Wanderung führte uns über den höchsten Punkt der Niederlande, was uns eigentlich nur ein müdes Lächeln abgewinnen konnte, denn man weiß ja, wie gebirgig die Niederlande sind. Jedoch hatte man wohl alle Steigungen, die das Land zu bieten hat, in diese kurze Strecke reingepackt, um uns doch noch zu beeindrucken. Dies ist den Machern der Strecke gelungen, herzlichen Glückwunsch. Wir waren am Ende froh, das Ziel erreicht zu haben.

Davon abgesehen, war es im großen und Ganzen eine sehr abwechslungsreiche, schöne Tour. und die sieben Grenzrouten, wir können natürlich bisher nur von dieser einen sprechen, sind sehr gut ausgeschildert. Der Wanderführer enthält zwar auch eine Karte mit sämtlichen Strecken, aber nötig ist diese eigentlich kaum. Man kann sich an die guten Wanderzeichen am Wegesrand halten. Sie sind ausreichend, bei jedem Abbiegen finden man auch gleich das entsprechende Zeichen. Ist keines vorhanden, geht man einfach weiter geradeaus. Wir haben uns nur an einer Stelle etwas vertan, weil das Wanderzeichen dort durch ein Baustellen-Schild versteckt war, weshalb wir falsch abgebogen waren.

Der Wanderführer enthält sehr viele interessante Geschichten am Rande, und so komme ich jetzt auch zum längsten Tunnel der Welt. Als wir am höchsten Punkt der Niederlande den Dreiländerpunkt überquerten, wo die drei Länder Niederlande, Belgien und Deutschland zusammenstoßen, überquerten wir nämlich eben diesen Tunnel. Der Tunnel wurde seinerzeit scherzhaft so genannt, da er ein ganzes Land von einer zur anderen Seite durchlief, nämlich das kuriose Land “Neutral-Moresnet”, ein Staat der etwa 100 Jahre vom Anfang des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts an dieser Stelle existierte. Diese historische Kuriosität von Neutral-Moresnet kennen die wenigsten, deshalb sollte man sich unbedingt einmal folgende Webseite anschauen, die Näheres dazu erläutert:

http://www.moresnet.nl

Noch heute existieren viele Grenzsteine, die damals die Grenzen zu diesem 4. Land im heutigen Dreiländereck kenntlich machten, und demnächst will ich mich einmal auf die Suche nach diesen machen. Und schon jetzt freue ich mich auf die nächste Wanderung aus diesem interessanten Wanderführer.

Diese Strecke habe ich auf meiner Webseite auch schon als GPS-Tour bei den Wanderungen eingebaut. Wenn man dort das Bild mit dem Streckenverlauf anklickt, sieht man die Strecke auch in verschiedenen Land- und Satellitenkarten.

GPS-Einsatz beim wandern

Hier der Link zu einem Video des HR, das den Einsatz eines sogenannten GPS-Datenloggers im praktischen Einsatz beim wandern zeigt:

Aufzeichnen von Tracks während des Wanderns

Grenzenlos wandern

Im Sommer 2008 wurde im Grenzgebiet Belgien-Niederlande-Deutschland ein interessantes Kultur- und Erlebnisprogramm eingerichtet, das allen Bewohnern und Besuchern des Gebietes rund um den Dreiländerpunkt diesen Landstrich näherbringen soll.  Hier lernt man so einiges kennen, was einem bislang vielleicht völlig unbekannt war. An den Touristen-Informationen des Grenzgebietes, wie z.B. in Aachen am Elisenbrunnen, wird seit dem Sommer kostenlos der sogenannte “Grenzgängerpass” ausgegeben, der über Termine und Angebote informiert, und in dem man sich, wie in einem Reisepass, einzelne “Grenzüberschreitungen” abstempeln lassen kann.

Reisepass

 Seit Ende August gibt es außerdem, ebenfalls kostenlos in den Touristen-Informationen erhältlich, einen 100-Seitigen Wanderführer mit den 7 sogenannten Grenzrouten, die sich auch rund um den Dreiländerpunkt gruppieren. Es handelt sich sämtlich um Rundwanderungen, neben den genauen Wanderrouten, die seit Ende August auch in dem Gebiet selber durch Wanderzeichen ausgeschildert sind, erfährt man viel wissenswertes um Natur, Gebäude und historische Besonderheiten. Der Wanderführer enthält auch eine ausfaltbare Karte. Der Wanderführer ist seit seinem Erscheinen leider ständig aufs Neue vergriffen, wird aber ebenso ständig nachgedruckt.  Nachhaken lohnt sich also. Die Routen werde ich wahrscheinlich auch als GPS-Routen auf meine Website bringen.

Grenzrouten

Weitere Informationen zu dem Angebot aus dem Dreiländereck findet man hier:

http://www.Grenzrouten.EU

Nachlese

Es ist jetzt zwar schon wieder eine Weile her, dennoch soll mein Spanien-Kurztrip über Karneval nicht unbeschrieben bleiben. Zunächst zum Flug mit Ryan-Air. Positiv daran war, wie zügig die Abfertigung an den Flughäfen vonstatten ging. Kaum kamen wir mit unserem Handgepäck dort an, ging es auch schon durch die Gates und ins Flugzeug. Fast ein wenig zu eilig, beim Rückflug kam ich mir wie Teil einer Schafherde vor, die schnell in den Pferch getrieben werden muß, um sie zu scheren. Nach der Metall-Kontrolle hatte ich nicht mal mehr Zeit, meinen Gürtel wieder anzuziehen. Die Vollständigkeit meines Hosen- und Jackeninhalts konnte ich erst im Flugzeug kontrollieren. Aber so wurden wir wenigstens zügig im sonnigen Süden wieder ausgespuckt.

Und sonnig war es wirklich. Die Temperaturen bewegten sicn tagsüber nur wenig unter der 20 Grad Grenze, nachts ging es dann natürlich noch fast bis auf den Gefrierpunkt zurück. Aber kein Vergleich zum Wetter, das wir in Deutschland verlassen hatten. Ich hätt’ mir den Gürtel vom Leibe reißen können…

Wir waren dort unten an der Costa Blanca in Moreira, einem Engländer-durchfluteten Urlaubsort in der Nähe von Calpe. Der Einzug ins Haus ging vor sich wie ein Boxenstopp in der Formel Eins, jeder Handgriff über Jahre einstudiert, routiniert wurden die Betten bezogen, die Vorrats-Schränke bestückt und die Getränke vom Nebenkühlschrank der Garage in den Haupt-Kühlschrank der Küche verlagert. Bewundernd folgte ich den eingespielten Handgriffen der Freunde.

Die Tage selbst waren gekennzeichnet durch kurze Ausflüge in die Umgebung und lecker Essen. Für’s lecker Essen sorgte Harry, der sowohl zuhause für die Familie wie auch im Urlaub für uns täglich kochte. Und er ist des spanischen Kochens ziemlich mächtig, es gab immer “Spezialitäten”, genauso routiniert gezaubert wie der eben beschriebene Boxenstopp.

Und eine Wanderung haben wir auch gemacht, die letzte meiner Wanderschuhe. Wanderführer war der spanische Patenonkel von Simon, dem Sohn meiner Freunde, zugleich ortsansäßiger Veräußerer und Vermieter von “Objekten”, wozu seinerzeit auch mal das Haus meiner Freunde gehört hatte.

Die Wanderung ging auf den Montgo, einem berüchtigten, einsam in der Landschaft stehenden kleinen Berg der Gegend. Und, nach jetzt mehreren Wanderversuchen dort in Spanien: Für mich isses nix! Zu schnell zu steil hoch, immer zu nah am Abgrund, und immer zu geröllig. Da ich nur unscharfe Umrisse erkennen kann, wenn ich gehe, sind solche Strecken der reine Streß für mich. Außerdem sind kurze, heftige Anstiege nicht unbedingt so mein Ding, jedenfalls nicht in dieser Leute-Konstellation, wie sie da vorherrschte. Harry und Mariano wollten sich wohl beweisen, wer der schnellste von ihnen sei, ohne tot umzufallen, und sie juckte wenig, wo die anderen denn bleiben. Darum: Neee, muß nicht noch einmal sein. Wenn dann auch der Ausblick von dort oben wieder mit allem versöhnte. Leider war die Sicht nicht so sehr blendend, weshalb die Fotos nicht besonders eindrucksvoll wurden.

Der Kurztrip war jedenfalls gerade richtig und ich habe mich gut erholt. Wermutstropfen bildete nur der letzte Tag. Wir bekamen einen Anruf aus Deutschland von den Nachbarn meiner Freunde. Die Polizei sei am Morgen da gewesen, es sei etwas mit dem am Flughafen geparkten Auto. Nun ja, mit solch einem Anruf hätte man fast rechnen können. Harry hatte sich die Parkgebühr des Flughafen-Parkplatzes sparen wollen und an einer gottverlassenen Stelle etwas abseits geparkt. Jetzt kam die Rechnung dafür. Ein Anruf bei der holländischen Polizei, wir waren von Maastricht aus geflogen, informierte uns kurz, dass eine Scheibe eingeschlagen wäre und die Polizei das Auto gesichert, also abgeschleppt, habe. Ein Beamter werde uns am Abend am Flughafen empfangen und uns alles genauer erklären. Schon von Spanien aus wurde eine Abholung vom Flughafen durch Bekannte organisiert, da wir nichts über die Fahrtauglichkeit des Autos wußten. Tja, der Wagen war “vandalistisch” verändert worden und ziemlich zerdeppert. Der ADAC hat dann am nächsten Tag die weitere Organisation in die Hand genommen, Auslösen und Rückführen des Autos und Stellen eines Mietwagens. Es ging alles gottlob ziemlich probemlos. Und ein großes Lob an die holländischen Grenzschutz- und Polizeibeamten, die wirklich äußerst freundlich und zuvorkommend waren. Sie nahmen der Missetat ein wenig ihren Schrecken….

Aber sonst war’s schön!

KuKuK

Dies ist kein falsch geschriebener Vogel, der seine Eier in fremde Nester legt, sondern das Kürzel für einn grenzüberschreitenden Verein namens “Kunst und Kultur im Köpfchen”.  Es handelt sich um einen Verein, der rund um die belgisch-deutsche Grenze bei Köpfchen agiert und Aktionen unter Einbeziehung der Natur im Grenzgebiet konzipiert. Mehr dazu auf der:

Homepage von “Kunst und Kultur im Köpfchen”

Nachruf

Ich hätt’ es mir ja denken können. Kaum war dieses Pärchen den kalten Deutschland in den sonnigen Süden entflohen, beschloß es gleich, den Lebensabend im schönen Spanien zu beschließen und sich nach ein wenig Rumdruckserei von meinen Füssen zu trennen und diese ihrem Schicksal zu überlassen. Aber was wollte ich machen, ich wollte ihrem Glück nicht im Wege stehen. Lange waren wir ja die besten Freunde, die beiden haben mich und meine Füsse eine lange Wegstrecke begleitet. Doch jetzt, im Alter, wurden die Gebrechen doch häufiger, auch sie mußten dem Alter ihren Tribut zollen.

Sie merkten, wie gut die Sonne ihnen tut und wußten, wir wollen in Spanien bleiben und viel am Pool liegen. So soll es dann wohl sein, ich werde, wie auch meine Füsse, ihre Freundschaft vermissen, sie haben meinem Leben Halt gegeben, aber sie haben sich jetzt ihre Ruhe verdient, ich muß wohl neue Freunde finden….

WFE Wanderplan 2008

Die Wanderungen finden einmal monatlich statt, die Strecke ist immer ca. 15 Kilometer weit. Es sind Streckenwanderungen, zu deren Startpunkt man in einem gemieteten Bus gebracht wird, und von deren Endpunkt man natürlich auch wieder abgeholt wird. Treffpunkt ist jeweils am Eilendorfer Markt, Von-Coels-Straße. Abfahrtszeitpunkt 10 Uhr. An den Wanderungen kann jeder ohne Voranmeldung teilnehmen. Die Wanderungen enden jeweils mit der Einkehr in irgendeinem Café.

 Wanderplan im Adobe Acrobat Format

 

Wandern mit WDR5

Wie passend zu meiner Wanderung vom letzten Samstag…
Da ich häufig Radio höre, und da meist den Sender WDR5, hörte ich heute von einer Wanderung, die der Sender am kommenden Sonntag, dem 28.10.2007, veranstaltet. Es geht in den einzigen Nationalpark von NRW in der Eifel, neben einer Wanderung  mit Erläuterungen zur Tier- und Pflanzenwelt wird auch die dort befindliche ehemalige "Ordensburg Vogelsang" aus der Zeit des Nationalsozialismus besucht. Das Gebiet, auf der diese liegt, wurde nach dem 2. Weltkrieg von den Belgiern als Truppenübungsplatz genutzt und vor einigen Jahren wieder an Deutschland zurückgegeben. 

Hier der Link für an dieser Wanderung Interessierte:
http://www.wdr5.de/sendungen/sonderseiten/888805.phtml

Und hier noch ein Link zur Ordensburg Vogelsang:
http://www.lernort-vogelsang.de/

Ich war mittlerweile schon einige Male dort, habe sowohl an Führungen auf Vogelsang wie auch im Nationalpark teilgenommen und kann es nur empfehlen.

The Long Walk

Für die, die wie ich jetzt endlich auch, DSL haben, hier ein kurzes Video von einem meiner Spaziergänge rund um Brand. Die Hintergrund-Musik ist von Peter Gabriel.