Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Tagebuch.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Aug | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
20.4.2007 von joma.
vermutlich habe ich in meinem gerade beendeten Spanien-Urlaub noch nicht genug Wasser (Regen) gehabt. Also habe ich mir für morgen eine Wasser-Wanderung ausgesucht. Ich wollte länger schon einmal irgendwo am Rhein eine Wanderung machen, und gestern ist mir in einem anderen Blog, http://wander.blog.de/ genau die passende Wanderung zur richtigen Zeit unter die Augen gekommen.
Die Wanderung ist nahe am Siebengebierge, wer mehr wissen möchte, kann hier mehr nachlesen. Und ich bin froh, meine Kollegin Nicole überredet zu haben, mitzukommen. Denn so ganz allein auf fremden Terrain, das ist ja langweilig.
Die Fahrzeit im Zug ist länger als die gesamte Wanderung, aber das stört mich nicht, da ich gerne Zug fahre.
Geschrieben in Tagebuch, Allgemein | 1 Kommentar »
18.3.2007 von joma.
“Aus dem Heugnetal über die Bilisee in das Tal der Statte”
Bei dieser Wanderung war ich zur falschen Zeit am richtigen Ort. Die falsche Zeit meint in diesem Fall die Witterungsverhältnisse, unter denen die Wanderung stattfand. Die alte Bauernregel: “Geh mit den Eilendorfern, und Regen wird zu Sonnenschein” wurde diesmal aufs Gründlichste Lügen gestraft. Alles war dabei von Regen über Sturmböen bis Graupelschauer und Schneefall. Und im Gegensatz zu der ganzen Woche zuvor waren auch die Temperaturen nicht frühlingshaft, sondern eher ungemütlich kühl.
Die Wanderung an sich war eine wunderschöne Strecke, nur nicht unbedingt zu dieser Jahreszeit. Es ging durchs Hohe Venn, ausgehend von Baraque Miche. Zunächst führte der Weg über die im Venn üblichen Holzstege, die in einem sehr guten Zustand waren. Allerdings war es darauf durch den Dauerregen etwas rutschig, noch verstärkt durch die starken Windböen, die über die freie Fläche fegten. Wir mußten ziemlich konzentriert auf die eigenen Füße schauen, um nicht vom Steg seitlich in den Morast heruntergetrieben zu werden. Keine unserer Wanderungen ist bislang so still und sprachlos verlaufen wie zu Beginn von dieser Tour. Selbst den Blick ins landschaftlich wunderschöne Venn verbiß man sich lieber. Danach ging es runter ins Bachbett des Heugnebachs, ein weiterer Abschnitt der Wanderung, der im Sommer sicherlich ein einmaliges Erlebnis gewesen wäre. Auch jetzt war der Abschnitt ein einmaliges Erlebnis, allerdings nur, weil man weiterhin bei jedem seiner Schritte äußerste Vorsicht walten lassen mußte. Der Weg am Bachbett entlang führte über felsigen Grund, der recht rutschig war, wir mußten also ständig aufpassen, wo wir hintraten. Es ist ein wild zerklüftetes Bachbett, der Blick auf die Schönheit des Geländes wurde uns durch die Umstände aber arg verleidet. Und mit jedem Meter Weg wurde meine Hose noch ein wenig nasser, bis ich nur noch einen kalten, nassen Lappen um die Beine schlabbern hatte.
Ich werde versuchen, diese oder eine ähnliche Route im Sommer noch einmal zu gehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings, nach stärkeren Regenfällen, ist die Strecke mit Vorsicht zu genießen. Wie jede der Wanderungen der “Eilendorfer Wanderfreunde” handelte es sich um eine Streckenwanderung, ich weiß nicht, ob sich daraus eine Rundwanderung mit landschaftlich ähnlich großem Abwechslungsreichtum vorbereiten läßt. Ansonsten muß man mit zwei PKW, einem beim Start, einem am Zielpunkt, planen.

Geschrieben in W.-freunde Eilendorf, Tagebuch | 6 Kommentare »
11.3.2007 von joma.
Von Orsbach nach Bocholtz
Eigentlich hatte ich nur einige Fotos einer im letzten Jahr gemachten Wanderung auf meiner Website zeigen wollen, die ich auf einer der Wanderungern aus dem Wanderführer “Wandern im Dreiländereck” gemacht hatte, aber gestern ergab sich dann die Gelegenheit, diese Strecke noch einmal zu gehen, Die Strecke von Orsbach ins holländische Bocholtz führt hauptsächlich über feste landwirtschaftliche Wege bzw. ländliche Asphaltstrecken. Und die einzige Passage auf eher unbefestigtem Weg hatte es dann auch wieder so richtig in sich. Der Weg führt teilweise mit relativ starkem Gefälle mitten durch ein Bachbett oder vielmehr, das Bachbett ist der Weg. Rechts und links des schmalen Rinnsasl kann man nur unter Rutschgefahr versuchen, über eine schmale Seitenböschung zu balancieren, was aber über die ganze Strecke kaum gelingen dürfte, da nach nassem Wetter die Böschung recht rutschig ist. Das Wasser steht allerdings maximal 1-2 cm hoch, mit Wanderschuhen kann man ruhig mittendurch. Nach mehreren Regentagen oder im Winter sollte man sich allerdings tunlichst eine andere Wanderstrecke aussuchen. Im Sommer dagegen dürfte es kein Problem darstellen. Und wir waren immerhin nicht die einzigen im Bach, uns kamen bergauf einige (junge) Leute entgegen.
Von diesem Nadelöhr des Weges abgesehen, eine sehr angenehme Strecke, bei der wir die Frühlingssonne richtig genießen konnten. Allerdings hat mir die Route im letzten Jahr insofern besser gefallen, weil die Vegetation schon die ganze Stärke des Frühlings zeigte. Jetzt gab es leider noch keine blühenden Obstbäume und keine gelben Rapsfelder. Der wolkenlose Himmel mit viel Sonnenschein alleine lohnte aber die Wanderung, und danach konnten wir in Orsbach in einem netten Café mit Blick ins Tal auf das Megeland den ersten warmen Tag auf der Terrasse genießen.
Fotos von der Wanderung (aus dem Vorjahr)
Geschrieben in Tagebuch, Im Dreiländereck | 3 Kommentare »
10.3.2007 von joma.
Endlich mal wieder ein Sonnentag! Der mußte wohl zwingend zum Luft- und Sonnetanken genutzt werden. So nahm ich das Angebot meiner Schwägerin gerne an, einen Spaziergang zu machen. Für den Tag hatte ich mir vorher schon eine Strecke zum gehen ausgesucht, und die sind wir dann auch gegangen. Obwohl ich die meistn Strecken in meiner näheren Umgebung schon gegangen bin, gab es da noch einen kleinen schwarzen Fleck auf der Landkarte, von dem ich durch einen meiner Brüder erst erfahren habe. Es gibt da nämlich eine alte Eisenbahnbrücke, die über die Straße zwischen Kornelimünster und Venwegen führt. Sie gehört zu einem stillgelegten Streckenabschnitt, der von Breinig her kommt. Unter dieser Brücke war ich schon häufiger hindurchgegangen, auch auf der Bahnstrecke habe ich schon gestanden. Allerdings hatte ich nicht gewußt, dass es möglich ist, auch über diese recht baufällig aussehende Brücke zu gehen und so direkt bis Breinig durchgehen zu können. Dies wollte ich dann an diesem Tag einmal austesten.
Um auf die Brücke hinauf zu kommen, hatte ich mir den vermeintlich schönsten Weg ausgesucht, nicht den einfachen vom Vennbahnweg aus. Das vermeintlich schöne war dann aber ein leider von einer Pferdeherde zertrampelter, matschiger Landwirtschaftsweg, der offensichtlich nicht mehr für öffentlichen Zugang freigegeben war, denn an zwei Stellen stoppten uns Elektroschocks am Zaun. Allerdings so leichte Schocks, dass sie nur bei direktem Hautkontakt zu spüren waren. Zusätzlich mußten wir noch durch ein Loch im Stacheldrahtzaun hindurch, ehe wir uns wieder auf frei zugänglichem Terrain befanden. Doch dann endlich ging es auf die Brücke, die man wirklich gefahrlos überqueren kann, sie ist auch nicht durch irgendwelche Schilder oder Barrieren für den Fußgängerbetrieb gesperrt. Und von dort oben hatten wir einen interessanten, bisher unbekannten Blick ins Gelände.
Über Breinig und die Tempelruine Varnenum nahe Kornelimünster erreichten wir dann auch wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz auf dem Markt von Kornelimünster. Der obligatorische Besuch in “Zur Krone” durfte natürlich auch nicht fehlen und so fand der Samstag einen schönen Ausklang.
Geschrieben in Tagebuch | 1 Kommentar »
25.2.2007 von joma.
“vom Münsterwald in den Eschweiler Stadtwald”
Die alte Bauernregel “Geh mit den Wanderfreunden Eilendorf und Regen wird zum Sonnenschein! ” hat sich ein weiteres Mal bewahrheitet. Teilweise zumindest. Nachdem es kurz vor Beginn der Wanderung noch geschüttet hatte, verzog sich der Regen ganz schnell, als er uns sah. Er meldete sich erst gegen Ende der Strecke noch einmal, ansonsten blieb es trocken und die Sonne kam durch. Die einzelnen Stationen der Wanderung lassen sich im auch hier an anderer Stelle veröffentlichen Wanderplan nachlesen. Die Wanderung begann am Ortsausgang von Vennwegen und führte dann durch den durch “Kyrill” doch recht stark geschädigten Münsterwald. Alle Wege jedoch waren problemlos zu begehen, die Forstverwaltung hatte ganze Arbeit geleistet. Vorbei am Naturschutzgebiet Schlangenberg führte der Weg dann nach Stolberg. Danach mußten wir uns den Weg über etwas schlammiges Terrain, vorbei an einigen Steinbrüchen, suchen. Diese Steinbrüche sind alle nicht mehr in Betrieb und gehören zu einem Naturschutzgebiet. Zumindest eeiner der Brüche war frei zugänglich und einen Besuch wert, wir verlegten unsere Mittagspause dorthin.

In einem alten Steinbruch bei Stolberg
Danach führte der Weg durch offenes Gelände auf den Höhen des Donnerbergs bis in den Eschweiler Stadtwald, wo die Wanderung in der auch für Wanderer sehr empfehlenswerten Gaststätte “Bohler Heide”, in der Wanderkarte als “Altes Forsthaus” ausgewiesen, endete. Und wieder eine sehr schöne Wanderung, bei der ich es nicht bereut habe, auf das vermeindlich schlechte Wetter zu pfeifen.
Die Wanderung in Google Earth ansehen
Geschrieben in W.-freunde Eilendorf, Tagebuch | 2 Kommentare »
24.2.2007 von joma.
Am kommenden Sonntag findet mit einwächiger Verzögerung die Februar-Wanderung der Wanderfreunde Eilendorf statt. Klar, es war Karneval, da mußte die Wanderung natürlich ins Wasser fallen. Wer hat sich auch solche Termine ausgedacht!
Am kommenden Sonntag nun soll es in den Münsterwald bei Breinig und in den Eschweiler Wald gehen. Aber auch das könnte für mich ins Wasser fallen. Die Wetterprognosen sagen nämlich Dauerregen für den Sonntag voras, und mangels einer vernünftigen Regenjacke habe ich nicht besonders viel Lust, dann dennoch mitzugehen. Normalerweise haben wir von den Eilendorfer Wanderfreunden allerdings immer unverschämtes Glück mit dem Wetter, egal, was vorhergesagt wurde. Es ist ja noch etwas Zeit bis dahin….
Geschrieben in Tagebuch | 1 Kommentar »
28.1.2007 von joma.
Da hat gestern dann das Wetter doch ganz gut mitgespielt. Von Schnee- oder Graupelschauern sind wir vollständig verschont geblieben, sogar die Sonne kam zwischenzeitlich durch. Keiner von uns Vieren hat wegen des Wetters einen Rückzieher gemacht, wir waren komplett. Und es hat sich gelohnt. Eine sehr schöne Strecke, wenn wir auch ab der Soers die schönere Variante über die Wiesen gewählt haben und unseren Endpunkt nach Laurensberg verlegt haben. So sparten wir uns die gesamte Asphaltstrecke über den Soerser Weg.
Die Strecke ist gut ausgeschildert, man braucht sich nur an das Wanderzeichen “X” zu halten. So konnten wir auf den GPS-Empfänger getrost verzichten. Doch nur mit ihm konnten wir noch ein bis zwei kleine Verlaufer einbauen, was die Stimmung natürlich immer hebt. Es waren aber nur kleine Verlaufer, die einem eigentlich auch nur zeigten, dass das GPS doch genau war, dass ich es nur nicht richtig abgelesen hatte.
Jedenfalls ist es eine empfehlenswerte Strecke, wenn man in der Soers vom Original abweicht.
Geschrieben in Tagebuch | 3 Kommentare »
25.1.2007 von joma.
Wir, das sind einige Kollegen und ich, haben uns für den kommenden Samstag die Wanderung von Herzogenrath durchs Wurmtal bis Aachen aus der Broschüre der Deutschen Bahn “Wunderbar wanderbar” vorgenommen. Bei den Überlegungen hatten wir allerdings noch keinen Gedanken daran verschwendet, dass genau zu diesem Wochenende der Winter Einzug in NRW halten möchte. So lassen wir nun das Wochenende erst einmal auf uns zukommen und entscheiden dann, ob wir es wagen können. Denn zu dem eventuellen Schneegestöber müssen wir ja auch noch die möglichen Sturmschäden durch den Orkan Kyrill bedenken. Sollten da zuviele umgestürzte Bäume die Gehgeschwindigkeit allzu sehr verlangsamen, kommen wir bei der Länge der Strecke mit der veranschlagten Zeit nämlich nicht hin. Wir werden erst um die Mittagszeit losgehen können, und eigenltlich wollen wir ja auch keinen Dauerlauf machen. Wir werden den Samstag einmal auf uns zukommen lassen……
Geschrieben in Tagebuch | 1 Kommentar »
25.1.2007 von joma.
“Von Richterich bis Verlautenheide”
Wanderung der Wanderfreunde Eilendorf 01/2007. Wie jede Wanderung der wFE eine Streckenwanderung, bei der man sich das Erreichen vom Start bzw. die Rückkehr vom Zielpunkt überlegen muß, will man die Strecke in der Originalform gehen. Die Wanderung beginnt in Richterich auf der Roermonder Straße,führt dann vorbei an Schloss Schönau, über einen alten Bahndamm, der zu einem Fußweg umgewandelt wurde, geht es bis Laurensberg. Danach führt uns der Weg an Schloss Rahe vorbei in die Soers, die wir an mehreren ehemaligen Mühlen vorbei auf einem schönen Fußweg entlang des Wildbachs und mehreren Teichen vorbei durchqueren. Aus dem Tal heraus geht es am “Blauen Stein” am Rande des Paulinenwäldchens ins Wurmtal hinunter. Wir verlassen das Tal aber sofort wieder, erreichen die Ruine von “Kaisersruh” und bewegen uns in Richtung Haaren, vorbei am Aussichtspunkt Haarener Kreuz. Über eine Fußgängerbrücke, die über die Autobahn führt, erreichen wir den Zielort unserer Wanderung, Verlautenheide.
Streckenverlauf der Wanderung über Google Earth
Geschrieben in W.-freunde Eilendorf, Tagebuch | 1 Kommentar »
21.1.2007 von joma.
In den nördlichen Bezirken der Stadt Aachen
“In Richterich zum Schloss Schönau, über Tittrdsfeld nach Laurensberg zum Schloss Rahe, dann an den Wildbach, über die Speckheuer Follmühle und Stockheider Mühle zum Soerser Haus, vorn Buschweg über die Wurmbrücke (Wolfsfurth) nach Kaisersruh, dem Ravelsberg entlang um den Kaninsberg, am Haarener Kreuz vorbei über die Autobahnbrücke nach Verlautenheide.”
So lautete die Kurzbeschreibung der heutigen Wanderung mit den WFE (Wanderfreunde Eilendorf). Eigentlich verhieß der Himmel am Morgen nichts Gutes, meine Winterjacke ohne Kapuze noch viel weniger. Der kleine Schirm würde auch kein großer Helfer sein, denn es waren Sturmböen vorhergesagt. Dennoch ließ ich mich nicht entmutigen, denn bislang hatte ich IMMER leidliches Wetter, wenn ich mit den Eilendorfern unterwegs war. Die Wanderung versprach in jedem Fall interessant zu werden, da unser Selfmade-Heimatforscher Herr Kriescher bei der Januar-Wanderung immer viele interessante Details zu Gebäuden, deren jetzigen und früheren Besitzern und der Landschaft zu berichten weiß. Auch die Strecke lohnte, obwohl ich schon die meisten Abschnitte einmal gegangen bin. Einige Passagen waren mir aber neu, so zum Beispiel eine Passage durch die Soers, die ich, obwohl schon öfter gesucht, nie gefunden habe. Endlich weiß ich, wo da der Einstig ist. So muß ich auch einige Daten zu schon von mir veröffentlichen GPS Routen daraufhin verbessern, was demnächst geschehen wird. Höhepunkte bei dieser Tour warenu.a. Schloss Schönau, die Besichtigung eines Gehöfts in der Soers, wo wir sogar zu einem “Kurzen” eingeladen wurden, die Strecke durch die Soers und das Wetter. Denn der Schirm brauchte nicht einmal zum Einsatz kommen.
Die Strecke werde ich demnächhst zumindest für Google Earth aufbereiten, so dass jeder den Weg gut nachvollziehen kann.
Geschrieben in Tagebuch | 1 Kommentar »