Archive for the ‘Aachener Zeitungen’ Category

Nebel über dem Schlangenberg

Samstag, Oktober 6th, 2007

Wandervorschlag 164



Nachdem wir im August den nach uns greifenden Fingern des Shlangenbergs entgangen waren, haben wir uns gestern noch einmal nach Breinig begeben, um den Schlangenberg mit einer anderen Wanderung zu bezwingen. Es war, wie schon beim ersten Mal, ein Wandertipp aus unserer örtlichen Tageszeitung, der vorschlag Nr.164 „Auf naturbelassenen Wegen durch den Münsterwald“ Naturbelassen bedeutete in diesem Fall, dass wir völlig verschont blieben von irgendwelchen Asphaltwegen.Wir waren am Tag der deutschen Einheit jedoch nicht die einzigen bezwinger, wir haben mindestens zwei Grüppchen gesehen, die denselben Zeitungsausschnitt wie wir in Fingern hielten. Ein Verlaufen war somit unmöglich, man hätte sich nur bei anderen an die Fersen heften müssen. Es war eine schöne Wanderung, das Wetter spielte auch mit. Der Nebel, der auf den Bildern zu sehen ist, hing nur anfangs in den Bäumen, später brach die Sonne durch. Aber Fotos vom Nebel fand ich diesmal stimmungsvoller.

Dreilägerbach-Talsperre

Mittwoch, September 12th, 2007

Am Samstag rief mich mein Vetter an, ob ich am Sonntag nicht Lust auf eine Wanderung mit anschließender Einkehr hätte. Welche Frage, wenn nichts Besonderes ansteht, habe ich auf Wanderungen immer Lust. Also ging es Sonntag Mittag mit Vetterfrau, Vetter und Mister M., deren Hund, Richtung Roetgen. Die Wanderung hatten sie den Wandervorschlägen der Aachener Zeitung entnommen, sie haben beim Autor dieser Wanderung die komplette Sammlung der Fotokopien erstanden. Es war die Nr.23 aus der Sammlung. Mittlerweile sind wir bei Nr. 290 und da diese Zeitungsbeilagen recht selten enthalten sind, konnte ich mir vorstellen, wie alt der Vorschlag wohl sein mochte.




Es war eine Strecke von ca.13 Kilometern, beginnend am Filterwerk der Dreilägertalsperre zwischen Rott und Roetgen. Die Orientierung über GPS konnte ich diesmal vernachlässigen, ich war ja nur Mitwanderer. Ich hoffte, dass die beschriebenen Wanderwege übarhaupt noch vorhanden waren, denn die Landschaft verändert sich oft sehr schnell, in Wandervorschlägen beschriebene Wege existieren oft schon nicht mehr. Doch in dieser Hinsicht waren alle Bedenken hinfällig, alles stimmte ungewöhnlich gut mit dem echten Gegebenheiten überein. von dem Filterweg ging es erstmal eine Weile an einem Bach entlang. Den Teil der Strecke kannte ich schon von früheren Wanderungen. Allerdings war da noch die schöne alte Holzbrücke intakt gewesen, über die wir den Bach überqueren mußten, die „Alte Woochbrücke“. Die Brücke an sich war auch noch zu überqueren, nur mußten wir erstmal auf den Betonpfeiler klettern, wo vorher eine Rampe mit Holzstufen hochgeführt hatte. Nachdem ich meinen Vetter einige große Steine stattdessen hatte aufschichten lassen (er ist schließlich ein Jahr jünger als ich), kamen wir dann doch gut hoch. Weiter ging es auf diesem Weg bis auf eine schmale Straße, an der dann meine Kenntnis der Strecke aufhörte. Zunächst ging es bis in die Nähe von Rott über einen sehr schönen, schmalen Waldpfad. Eine Straße war zu überqueren, und ab da ging es dann zunächst stetig bergauf. Dann kamen wir an einer Stelle an, auf die ich meinen Vetter schon vorher angesprochen hatte. Aus Kindertagen hatte ich da nämlich eine Straße in Erinnerung, die von einer Hauptstraße abgezweigt war und an eben jender Dreilägerbachtalsperre vorbei geführt hatte. An dieser Straße kamen wir nun an, genau an dem Parkplatz, den ich aus Kindertagen noch in Erinnerung hatte. Nur dass es mittlerweile wohl keine öffentliche Straße mehr ist, die Strecke wird nur noch forstwirtschaftlich genutzt. Wir waren jedenfalls jetzt ganz nah an der Talsperre und kamen dann an ein Staubecken, das mir optisch auch sofort bekannt vorkam. Das muß aber 30-40 Jahre her sein, dass ich dort gewesen bin. Ich glaube, zu jener Zeit war ich, soweit ich mich erinnere, noch mit meinem Vater dort, und der ist tot, seit ich 13 bin. Also ewig lang.



Die weitere Wegstrecke war mir aber wieder unbekannt, ein schöner, verschwiegener Waldweg schlängelte sich durch die Bäume, immer gesäumt vom Bach. Und immer noch bergauf. Aber das ließ ja hoffen, dass es irgendwann nur noch bergab gehen konnte, was dann auch der Fall war. Wir passierten noch ein sogenanntes Naturdenkmal, leider konnte ich nicht ergründen, was denn jetzt das Denkmal an dieser Stelle sein sollte, wenn die Stelle an sich auch sehr einladend aussah. Die anderen preschten leider alle zu schnell dran vorbei, um das genauer inspizieren zu können. Sie hatten schon das kleine Restaurant vor Augen, wo es im Anschluß hingehen sollte. Sie hatten dort schon einen Tisch bestellt, zur vereinbarten Zeit schafften wir aber kaum dorthin zu kommen, da wir zwischendurch noch Pilze gefunden und dann auch gesucht hatten. Wir waren an ein, zwei lohnenswerten Pilzstellen vorbei gekommen, die noch einmal eine gezielte Anfahrt erfordern werden. Doch schon die im Vorbeigehen gefundenen Exemplare werden heute Abend eine schöne Mahlzeit ergeben, ich bin bei den beiden zum essen eingeladen.Die Strecke war schöner, als ich vorher vermutet hatte. Ich hatte angenommen, es würde nur am Ufer der Dreilägerbach-Talsperre vorbei gehen, die für sich alleine gesehen nicht sehr attraktiv ist. Doch es waren einige sehr schöne, wenig begangene Wege mit dabei, die diese Wanderung doch sehr empfehlenswert gemacht hatten. Von den Pilzen mal ganz abgesehen.

Gefangen am Schlangenberg

Sonntag, Juli 22nd, 2007

Der Wald griff mit seinen Fingern nach uns und wollte uns nicht mehr freigeben, doch am Ende konnten wir ihm doch noch entkommen. Wir, das sind diesmal ein alter Klassenkamerad von mir und ich. Schon bei einem Klassentreffen vor etwas über einem Jahr hatten wir beschlossen, einmal miteinander wandern zu gehen. Diese Abmachung hatten wir nie erfüllt, aber beim letzten Klassentreffen in diesem Jahr noch einmal beschworen. Er muß sowieso täglich mit seinem Hund, einem betagten Border-Collie, eine größere Runde drehen und wollte auch einmal Strecken gehen, die nicht nur direkt vor seiner Haustür liegen und die er schon jahrelang geht.

Jedenfalls haben wir es gestern endlich einmal geschafft, uns zu einer Wanderung zu treffen. Es war ein Wandertipp aus unserer Tageszeitung gewesen, nicht zu lang und nicht zu kurz. Wir hatten uns für den Wandervorschlag Nr. 159, „Hasenberg, Wingertsberg und Schlangenberg“ von den AN/AZ Wandervorschlägen, die ich auf meiner Wbseite auch für GPS aufbereitet habe, entschieden. Das Wetter an diesem Samstag war ideal, um 10 Uhr holte Andreas mich zuhause ab und 20 Mniuten später waren wir hinter Breinig schon auf der Piste.Die Wanderbeschreibung war einigermaßen richtig, es waren wenige Stellen darin, bei denen es zu Mißverständnissen kam. Einige Fragezeichen tauchten zwar schon auf, aber das ist ziemlich normal. Man zeige mir eine Beschreibung, bei der von vorne bi hinten alles richtig ist. Allerdings wich die Wanderskizze von dem ab, was wir in der Realität vorfanden. An einer Stelle nimmt der Weg einen etwas anderen Verlauf, als die Skizze einem vorgibt. Allerdings war es der einzig vorhandene Weg, so dass wir nicht falsch laufen konnten. Nur beim Verglich der Karte mit der angezeigten GPS-Position sah man die Abweichungen. Dies hatte mir allerdings auch schon einmal im Blog jemand geschrieben, der die Strecke schon gegangen war. Ansonsten ab es wenig Probleme. Wenn da nicht…

…der Schlangenberg noch gekommen wäre. Laut des Wandervorschlags mußten wir in einen Weg einbiegen, der durch rot-weißes Flatterband abgesperrt war. Wir sahan auch gleich, weshalb. Denn dahinter lagen schon einige Fichten quer über den Weg. Kyrill. Ich brauche wohl nicht mehr zu sagen. An dieser Stelle des Waldes hatte man bisher noch nicht aufräumen können, nur die Hauptwege waren offensichtlich fei. Aber nicht unser Weg. Nun ja, aber wir konnten ja um die umgestürzten Bäume drumherum, dahinter sah man jja den Weg wieder. So gingen wir weiter. Weit kamen wir nicht, dann lagen dort die nächsten Baumstämme, unter denen wir hindurchklettern konnten. Ich muß sagen, es sah schon ziemlich verheerend aus. Wir kämpften uns weiter. Andreas wollte sowieso partout nicht aufgeben, sein Ehrgeiz war geweckt und so leicht wollte er sich nicht besiegen lassen. Ich schon. Denn eine Hürde nach der nächsten türmte sich auf und wir konnten es leichter haben. Zuletzt hingen wir auch ziemlich fest, sahen keine Chance, noch weiter vorzudringen. Vermutlich war das rot-weiße Flatterband zu Recht gespannt. Zu guter Letzt gaben wir dann klein bei und gingen wirder dahin zurück, wo wir die Kletterei begonnen hatten. Der Hauptweg führte uns natürlich ebenso gut ans Ziel, er lief eigentlich parallel zu unserer Original-Strecke. Aber es war eben nicht das Original! Insgesamt war es sowieso noch nur 1 Kilometer bis zum Ziel, und heil waren wir dem Schlangenberg wieder entkommen. Ohne das Galmei-Veilchen gesehen zu haben, einer seltenen Pflanze, die in diesem Naturschutzgebiet heimisch ist.

Die Wanderung und das Treffen mit meinem Klassenkameraden waren jedenfalls sehr schön und wir haben uns schon entschlossen, es zu wiederholen. Wenn wir mal wieder irgendwann einen gemeinsamen Termin finden.

 

Neu: WV-159

Samstag, Februar 24th, 2007

Hassenberg, Wingertsberg und Schlangenberg
Ich habe eine weitere Wanderung der Wandervorschläge aus den Aachener Zeitungen zu meinen Wanderungen hinzugefügt. Der Wandervorschlag wurde an drei unterschiedlichen Tagen in den diversen Zeitungen, Dürener Zeitung, Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, abgedruckt. Zunächst konnte man die Strecke teilweise nicht gehen, da wegen des Sturms „Kyrill“ der Wald gesperrt war. Wie es jzum heutigen Zeitpunkt, einige Wochen später, aussieht, kann ich nicht sagen.  GPS-Daten und weitere Informationen zur Wanderung unter:

http://joma-vision.de/home/GPS/Wandern/AN___AZ/WV-159/wv-159.html

Auch diesmal ist es möglich, sich den Streckenverlauf schon einmal mit Google Earth anzusehen:

Der Streckenverlauf in Google Earth

 

„Aachener Zeitungen“

Freitag, Oktober 20th, 2006

Herzlich willkommen!

In dieser Rubrik „Aachener Zeitungen“ geht es um die Wandertipps, die in unregelmäßigen Abständen in den Aachener Tageszeitungen veröffentlicht werden.  Schön wäre es, wenn Wanderer, die eine der Strecken unter Zuhilfenahme ihres GPS-Gerätes oder auch ohne dieses Hilfsmittel gelaufen sind, ihre Erfahrungen in dieser Rubrik niederschreiben. War die Strecke empfehlenswert? Ging man zuviel auf Asphalt? Stimmten die Daten der GPS-Tracks? Gab es interessante Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke? Alles, was mich oder andere Wanderer interessieren könnte, ist es wert, hier kurz  erwähnt zu werden.

JOMA